Interview zu Mercedes-Benz and Friends in Tempelhof: Fahrsicherheitssysteme

„Mercedes-Benz and Friends“ wurde die mehrtägige Festlichkeit genannt, die auch unser Redakteur Arild Eichbaum besuchte. Neben der Besichtigung von zahlreichen Oldtimern, Youngtimern und Neuwagen sowie historischen Rennwagen gab es unter anderem auch Fahrvorführungen mit den aktuellen Modellen bezüglich Off-Road und Fahrsicherheitssysteme. Wir sprachen mit Anders Sundt Jensen, Vice President Brand Communications Mercedes-Benz Cars.
auto.germanblogs: Welche Assistenz- und Fahrsicherheitssysteme konnten die Gäste von Mercedes-Benz & Friends im Bereich der Experience World am eigenen Leib erfahren?
Die Gäste konnten sich mit der Funktionsweise von drei Sicherheits- und Assistenzsystemen vertraut machen:
•    Das Elektronische Stabilitäts-Programm (ESP). Als erste Automobilmarke rüstete Mercedes-Benz alle Pkw-Modelle serienmäßig mit ESP aus und leistete damit einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der Verkehrssicherheit.
•    Das präventive Insassenschutzsystem PRE-SAFE. Die 2002 eingeführte Mercedes-Benz Erfindung PRE-SAFE erkennt mittels Sensoren unfallträchtige Situationen bereits im Ansatz und aktiviert reflexartig vorsorgliche Schutzmaßnahmen für die Insassen.
•    Der Bremsassistent PLUS. Den Bremsassistenten hat Mercedes-Benz in Kombination mit der Abstandsregelung DISTRONIC PLUS zu einem vorausschauenden System kombiniert, das mittels Radartechnik die Distanz vorausfahrender Fahrzeuge ermittelt und den Fahrer bei zu geringem Abstand warnt bzw. bei einem drohenden Auffahrunfall die notwendige Bremskraftunterstützung berechnet.

auto.germanblogs: Obgleich die Kunden nach einem Autokauf selbst mit den Fahrsicherheitssystemen zurechtkommen sollen, übernahmen auf dem Flughafen Tempelhof professionelle Fahrer die Vorführung. Warum ließen Sie die Interessenten hier nicht selbst ans Lenkrad?
Im Parcours auf dem Gelände in Tempelhof mussten aus sicherheitstechnischen Gründen professionelle Fahrer die Assistenzsysteme vorführen. Aber jeder Interessent konnte die Systeme auch im realen Geschehen testen. Dies war möglich über die Drive Experience, die mit aktuellen Baureihen sowie batterie-elektrischen oder Brennstoffzellenautos auf dem Parkplatz 3 angeboten wurde.
auto.germanblogs: Das Wetter war am Wochenende von „Mercedes-Benz and Friends“ sehr durchwachsen, speziell am Samstagnachmittag regnete es heftig. Liefen Ihnen dadurch zahlreiche potentielle Mitfahrer weg?
Nein, im Gegenteil. Durch das schlechte Wetter hatten noch einige Besucher mehr Freude an den Fahrparcours. Natürlich drängte es sich auch unter dem Vordach. Grundsätzlich nahm der Zustrom der Besucher am Samstag nach 17.00 Uhr etwas ab.

auto.germanblogs: Oder freuten Sie sich, den wetterfesten Gästen beweisen zu können, dass Ihre elektronischen Fahrhilfen auch bei schlechter Witterung für Sicherheit sorgen?

Besonders unsere Fahrer haben sich über den Regen gefreut; da machen die Mitfahrten noch mehr Spaß. Dass die elektronischen „Helfer“ auch im Regen funktionieren, ist eine Selbstverständlichkeit.

auto.germanblogs: Sie hatten auf dem Mercedes Benz and Friends Parcours etliche Fahrzeuge. Gab es unter diesen bestimmte Modelle, bei denen eine Mitfahrt in besonderem Maße gefragt war?
Sehr begehrt waren natürlich Fahrten mit dem DTM-Renntaxi, ansonsten hatten wir ohne Ausnahme bei allen Parcours durchgängig Betrieb. Insgesamt sind wir rund 3.500 Kilometer auf den Parcours gefahren.

auto.germanblogs: Herr Sund, wir danken Ihnen für das Interview und die Einladung zu dieser enormen Veranstaltung.

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