Ieoh Ming Pei – Architekt der klassischen Moderne

Ieoh Ming Pei erblickte am 26. April des Jahres 1917 in Guangzhou (China) das Licht der Welt und verlebte dort relativ unbeeinflusst die ersten zehn Jahre seines Lebens. Als sein Vater 1927 nach Shanghai versetzt wurde, war Pei das erste Mal mit der beeindruckenden Architektur einer Großstadt konfrontiert worden. Da einer in einem Internat unterrichtet und das von amerikanischen Lehrern geführt wurde, war Pei schon in seiner Kindheit mit den Werten der westlichen Welt vertraut. Den Kontrast zur Moderne erlebte Pei auf einer Reise zu seinen Wurzeln, wo sein Großvater die traditionellen chinesischen Werte vermittelte. Diese Erfahrung sollte Pei über den gesamten Zeitraum seines Wirkens begleiten.

Sein Studium absolvierte Pei am Massachusetts Institut of Technology, die allerdings eine sehr konservative Ausrichtung besaß. Seine Berufung fand Pei jedoch bei Le Corbusier und später bei Mies van der Rohe, an deren Werke sich der junge Pei orientierte.

Im Laufe der Zeit erlangte Pei dank der eigenwilligen Entwürfe, die immer kontrovers diskutiert, aber immer zum Ruhm seiner Werke beitrug, weltweite Bekanntheit. Neben zahlreichen anderen Bauten zählen die national Gallery of Art in Washington, der Bank of China Tower in Hong Kong, die Gläserne Pyramide im Innenhof des Louvre sowie der Ausstellungsbau des Deutschen Historischen Museums in Berlin zu seinen bedeutendsten Schöpfungen.
Obwohl er oftmals im Vorfeld der Arbeiten einer offenen Ablehnung gegenüber stand, bewahrte er stets die Kontenance. Der inzwischen über 90rige gilt als typischer Vertreter der klassischen Moderne und Bewunderer seiner Künste hoffen, dass sein Wirken noch lange andauern wird.

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