Herrengedeck

Philip Tamm versteht unter seinem ‚Herrengedeck‘ ein Kölsch mit einem Kurzen, serviert von Hannes in der neuen Stammkneipe von Andy und Stefan. Stefan ist die Hauptfigur des Romans und frisch verlassen von Katja. Warum versteht er eigentlich überhaupt nicht. Wo doch alles so schön, so ruhig und so gemütlich war. Jeden Abend mit Schwung auf die Couch und da gemeinsam festkleben, so könnte der rundliche Stefan mit dem Fünfminutenhaarschnitt ewig weitermachen. Katja allerdings nicht, sie zieht einen smarten und erfolgreichen Geschäftsmann, der ihr was vom Leben bietet, eindeutig vor. Zunächst fällt Stefan in ein Loch, dann aber rafft er sich dank seines Kumpels Andy auf und entwirft einen Plan. Er will seine Verflossene eifersüchtig machen und die Frau, die er dafür braucht, versucht er innerhalb kürzester Zeit auf alle erdenklichen Arten zu finden …

Ein sehr amüsanter Roman über Männer und ihre ganz speziellen Eigenheiten. Und über die modernen Formen des Flirtens. Internetdating mit all seinen Überraschungen, Speeddating, etc. Es ist ziemlich witzig, zu verfolgen, wie sich die Männer hier immer wieder zum Affen machen und trotzdem total sympathisch bleiben. Und letztendlich dreht sich der Spieß ja auch…

Philip Tamm: „Herrengedeck – und plötzlich hat sie dich abserviert“, erschienen im März 2010 als Taschenbuch bei Heyne, zu haben für rund 8 Euro.

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