Heißer Rekord: 2015 ist das wärmste Jahr

Es zeichnete sich schon im Frühjahr ab: 2015 wird ein sehr warmes Jahr. Jetzt, knapp vor Jahresende, hat es sich bestätigt, dass dieses Jahr das wärmste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen ist. Der Grund dafür ist nicht neu – Schuld ist der Klimawandel, der nicht nur für extrem hohe Temperaturen sorgt, sondern auch weitere Wetterkapriolen verursacht.

Klimawandel im Vormarsch

Für viele Forscher ist das Rekordjahr 2015 ein weiterer Beweis dafür, dass der Klimawandel rasant voranschreitet. Bereits im Februar und März war es deutlich wärmer als in den vergangenen Jahren und dieser Trend hielt bis April an.

Anfangs freuten sich viele noch über den Rekordsommer – vor allem der Tourismus jubelte. Doch als Monat für Monat die Chance auf eine Abkühlung sank, ächzten bald viele unter den Temperaturen. Besonders problematisch war das trockene heiße Jahr für die Bauern, die in vielen Regionen mit Ernteausfällen zu kämpfen hatten. Die Natur erholt sich nur langsam von diesem Wetter und vorerst bleiben auch noch größere Niederschläge aus. Zudem ist angesichts der eher frühlingshaften Temperaturen in diesem Jahr in den Niederungen noch kaum mit Schneefall zu rechnen, der von vielen bereits so sehnsüchtig erwartet wird.

Extreme Wettersituationen

Obwohl erst seit wenigen Jahrzehnten die Aufzeichnungen über das Wetter flächendeckend durchgeführt werden, ist bereits feststellbar, dass aufgrund des Klimawandels Wetterphänomene immer häufiger und in immer größerem Ausmaß auftreten. Extreme Niederschlagsperioden wie in Südafrika oder China sorgen für Murenabgänge und bedrohen das Leben vieler Menschen. China wurde in diesem Jahr 35 Mal von schweren Regenfällen heimgesucht, die zu Fluten führten, von denen rund 75 Millionen Menschen betroffen waren. Auch das Klimaphänomen El Niño verstärkt die negativen Auswirkungen des Klimawandels. Der Ozean gibt viel gespeicherte Wärme und Feuchtigkeit an die Luftströmung ab, die dann, sobald das Klimaphänomen auf Land trifft, wieder abgegeben wird und zu schweren Regenfällen führt. Dabei würde bereits eine Reduktion der Treibhausgase das Klima verändern und vermutlich auch zur Milderung dieser Wetterphänomene beitragen.

Klimaschutz wird immer wichtiger

Das notwendige Wissen und die Mittel wären bereits vorhanden um den Ausstoß der Treibhausgase zu verringern. Dadurch könnte der Klimawandel gestoppt werden und diese extremen Wettersituationen würden langfristig weniger. Zwar würden sie nicht gänzlich ausbleiben, jedoch könnte auch das Ausmaß auf einen normalen Pegel gesenkt werden.


Fotocredit: Fotolia, 20864508, lassedesignen


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