Glühwein selber machen: Rezept für die kalte Jahreszeit

Glühwein selber machen ist gar nicht so schwer, ein Grundrezept reicht, um je nach Geschmack das ganz eigene Weihnachtsgetränk zu ersinnen.

Will man den Glühwein selbst herstellen, ist es wichtig zu wissen, dass Weihnachtsgewürze generell einen sehr starken Eigengeschmack haben, so dass eine kleine Zutatenliste ein besseres Ergebnis erzielt. Wer den Glühwein fruchtiger mag, der ersetzt das Wasser einfach mit Saft (Apfel-, Kirsch- und Orangensaft eignen sich dafür hervorragend) und wer nichts gegen einen Schuss hat, der kann noch etwas Rum mit hinein geben. Wer es süß und mittelalterlich vorzieht, der fügt 100 Gramm Honig in das Rezept (da kann dann der Zucker auch weg gelassen werden).

Mit ein paar extra-weihnachtlichen Gewürzen kann man das Getränk zusätzlich aufpeppen, so gibt eine Prise Kardamom oder auch Muskat etwas Pfiff, ein oder zwei Sternanis sehen auch schön im Glas aus und ein wenig Beerenpiment (sparsam verwenden) verhilft zu einem indischen Touch.

Aber Vorsicht beim Glühwein selber machen – die Weihnachtsgewürze sollten sparsam verwendet werden, da sie sehr stark sind und daher den Geschmack auch bei leichter Überdosierung schnell gen Ungenießbarkeit kippen können.

Glühwein selber machen: Die Zutatenliste

Zutaten für Grundrezept

  • 1 Flasche trockener Rotwein (0,75 l)
  • 1/4 l Wasser
  • Saft einer Zitrone

  • 1 Zimtstange
  • 2-4 Gewürznelken
  • Zucker (nach Geschmack)

Glühwein selber machen: Die Zubereitung

1
Rotwein zusammen mit den Zutaten (außer dem Zucker) in einen Topf geben und bis zum Siedepunkt erhitzen, wobei der Glühwein nicht kochen darf. Je nach Geschmack können auch andere Zutaten hinzu gefügt werden, dabei ist weniger mehr, also lieber nur eine Extrazutat hinzu geben und abschmecken, als alles auf einmal hinein schütten.
2
Den Glühwein nach Geschmack zuckern.
3
Zimtstange heraus nehmen und den Glühwein servieren.

Tipps und Hinweise

  • Wer den Glühwein am nächsten Tag noch mal erhitzen will, sollte noch am Tag der Zubereitung die Gewürze (Anis, etc.) entfernen, da sie sonst über Nacht ziehen und den Geschmack stark verändern.
Schwierigkeitsgrad:

11 Meinungen

  1. Wenn Saft, dann doch am Besten den Kirschsaft. der passt auch einmalig zum österreichischen Wein Zweigelt. Und die Zutaten ind einem Teesäckchen in den Glühwein hängen. So kann man, wenn der Geschmack passt, die Gewürze einfach entnehmen.Frohe Weihnachten

  2. Sehr gut machen sich auch zwei, drei Scheiben Orange, die ein paar Minuten mit gedünstet werden.

  3. Den Zitronensaft würde ich lieber durch etwas Orangensaft ersetzen – schmeckt mir persönlich besser.Glühwein selbst zu machen ist wirklich kein Aufwand und schmeckt eindeutig besser als das angerührte Zeug auf dem Weihnachtsmarkt. Fertiger Glühwein aus der Flasche ist nach meiner Erfahrung auch keine echte Alternative.

  4. Super Tipps! Werd ich mal ausprobieren. Wobei meine Rezeptur gar nicht so vom obigen Rezept abweicht. Leider schmeckt mein Glühwein nie so wie der auf dem Weihnachtsmarkt 🙁 Merkwürd, vielleicht leigts aber auch nur an dem Weihnachtsflair, der in meiner Wohnung fehlt…;)

  5. Der Glühwein am Weihnachtsmarkt wird in der Regel mit Weißwein hergestellt. Bitte denkt auch dran nicht den besten Wein für Glühwein zu verwenden, da der Weingeschmack hauptsächlich von Glühfix überdeckt wird. Glühfix wird hier auch nicht erwähnt, ist aber das Standardmittel zur Glühweinproduktion.

  6. Ich finde die Formulierung „Bleiben Sie standhaft, wenn Sie z.B. in der Kantine oder beim Restaurantbesuch Fleischgerichte sehen, die Ihren Appetit anregen.“ sehr unpassend. Entweder wird man Vegetarier weil man davon überzeugt ist, dass es für einen persönlich besser ist, oder man verzichtet einfach ab und an mal auf Fleisch. Sich selbst zu etwas zu zwingen bringt gar nichts.

    Ansonsten sind ein paar gute Tipps enthalten, aber ich ich bin mir nicht sicher, ob du selbst Vegetarierin bist, da es einige Formulierungen neben der o.g. gibt, die mir etwas zu klischeehaft erscheinen. Wäre schön, wenn du das mal kurz aufklärst.

    Grüße
    Nicole

  7. Liebe Nicole,

    zu deiner Frage: ich bin seit mehr als 16 Jahren Vegetarierin.

    Grüße,
    Andrea

  8. Hallo Nicole,
    ich finde die Formulierung „standhaft bleiben“ überhaupt nicht unpassend! Ich bin seit Jahrzehnten ein gestandener Fleischesser. Jestzt möchte ich mich auf vegetarische Ernährung umstellen und zwar hauptsächlich aus ethischen Gründen. Besser spät als nie! So ganz schaffe ich es im Moment noch nicht, aber ich esse nur noch sehr wenig Fleisch, das ich immer extra auf einem Bio-Hof kaufe, wo ich auch sehen kann, wie die Tiere gehalten werden. In einer Kantine oder einem Restaurant, wo Fleisch aus Massentierhaltung angeboten wird, muss ich aber trotz meiner eigentlichen Überzeugungen immer noch standhaft bleiben. Aus meiner Sicht ist also gegen diese Formulierung rein gar nichts einzuwenden.
    Gruß
    garfffield

  9. Hm, ich mache es genau anders.
    Ich nehme einen guten fertigen Glühwein den ich im Internet entdeckt habe (Portugieser Glühwein direkt vom Weingut Blümel 🙂 ) und peppe ihn dann auf wenn ihn jemand gerne noch würziger möchte. Mir schmeckt er so wie er ist, aber Geschmäcker sind bekanntlich verschieden.
    Dabei lasse ich allerdings das Glühfix weg, weil mir das ganz und gar nicht schmeckt.
    Der Haken an der Sache ist, dass es diesen Wein nur im Online-Shop gibt, und ich ihn nicht eben mal einfach so im Laden kaufen kann…. 🙁

  10. Hallo Susi,
    wie Du schon festgestellt hast, die Guten Sachen gibt es eben häufig nicht im Handel sondern nur Online. Viele Händler orientieren sich eben am allgemeinen Geschmack der Mehrheit und der wird häufig nur vom Preis bestimmt.

  11. Für meine Familie und mich ist gesunde Ernährung schon immer wichtig. Wir leben nun schon seit vielen Jahren vegetarisch, setzen uns gegen Tierquälerei und für die Umwelt ein. Von daher ist es uns sehr wichtig, dass die Lebensmittel, die wir zu uns nehmen, ohne Nutztierhaltung und absolut klimafreundlich hergestellt wurden. Bei den Produkten im Supermarkt kann man sich hierbei leider nicht sicher sein. Glücklicherweise stießen wir auf http://www.lebegesund.de und sind damit sehr zufrieden!
    Lebe Gesund überzeugt mit eigener klima- und tierfreundlichen Herstellung und ist in jedem Fall zu empfehlen!

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