Gehirntraining – Über die Benutzung des Kopfes: Ein Buch für Theoretiker

Es ist nie zu spät für Gehirntraining

Unser Kopf kann mehr als wir denken! Das ist, so könnte man es in einem Satz zusammenfassen, das Fazit dieses Buches. Die neuesten Gehirnforschungen zeigen ganz deutlich, dass die Entwicklung des Gehirns keineswegs zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeschlossen ist. Im Gegenteil, hier stehen uns wahrscheinlich Möglichkeiten offen, die wir uns heute noch gar nicht auszumalen trauen.

Das Gehirn: von allen Seiten beleuchtet

In Anbetracht der Tatsache, dass unsere Gesellschaft bald eine Gesellschaft der Alten sein wird, ist es durchaus sinnvoll, einmal darüber nachzudenken, was man denn tun kann, um das Verkalken zu verringern, vielleicht sogar zu vermeiden. Aber nicht nur darum geht es. Das Büchlein beschäftigt sich auf äußerst interessante und manches Mal auch amüsante Weise mit allen möglichen Aspekten der grauen Masse. Es behandelt die Auswirkungen von Musik oder Meditation, bringt neueste Möglichkeiten für Schlaganfallpatienten zur Sprache, beleuchtet das Hirndoping und erklärt, wie es möglich sein kann, dass auch Blinde in schönen Bildern träumen können.

Theorie statt Praxis

Wer anhand des Titels nun erwartet hätte, er könnte sich mithilfe dieses Buches per Gehirntraining schlau machen, der ist leider dem etwas irreführenden Titel auf den Leim gegangen und wird lediglich mit ein paar nicht unbedingt neuen, allerdings teilweise durchaus kniffeligen, Übungen getröstet.

Frank Schirrmacher (Hrsg.): „Gehirntraining – Über die Benutzung des Kopfes“, erschienen im  November 2010 beim Karl Blessing Verlag, ISBN 978-3896674074, gebunden zu haben für 14,95 Euro.

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