GB-Teamcheck: Eintracht Frankfurt

Richtig viel getan hat sich nicht bei der Eintracht aus Frankfurt. Trainer Friedhelm Funkel baut auf seine Elf der Vorsaison, die er gezielt verstärkt hat. Mit Marko Rehmer beendete ein Abwehrroutinier die Karriere. Mit Jermaine Jones verlässt die wohl schillerndste, aber auch umstrittenste Persönlichkeit den Kader. Benjamin Huggel zieht es aufgrund fehlender Einsatzzeiten nach Basel.

Neu hinzu gekommen sind der Japaner Junichi Inamoto, der aus dem defensiven Mittelfeld heraus die Mannschaft führen soll. Seine Erfahrung aus England (Fulham, Cardiff, West Bromwich) sowie der Türkei (Galatasaray) sollte der Mannschaft helfen. Erfahrungen mit Bundesligapartien bringt Mehdi Mahdavikia mit. Der Außenspieler zählte jahrelang in Hamburg zu den wichtigsten Stützen der Norddeutschen. Er treibt die Qualität weiter nach oben. Auf dem Flügel sollte er hinten die Bahn dicht machen und nach vorne Akzente setzen. Für ein schnelles Flügelspiel benötigt die Eintracht auch einen Albert Streit.

Doch da beginnen die Probleme. Eigentlich wollte der Mittelfeldspieler zum FC Schalke 04 wechseln. Im ganzen Transfertheater teilte der Spieler mächtig aus und zog sich einigen Unmut des Vereins zu. Streit könnte auch in Zukunft für Konfliktpotenzial sorgen. Es wird nicht der einzige Krisenherd bleiben. Auch mit Ioannis Amanatidis liegt Funkel immer wieder im Clinch. Zudem streiten sich der Coach und der Vorstand ununterbrochen. Ruhig wird die Saison wohl nicht zu Ende gehen.

Die Personaldecke ist – besonders in der Defensive – recht dünn. Verletzungen können nur schlecht ersetzt werden. So verletzte sich auch Defensivspieler Aarón Galindo kurz nach seiner Verpflichtung. Das Mittelfeld ist technisch überdurchschnittlich besetzt, besitzt für die Defensive über genügend kämpferische Spieler. Im Sturm hängt viel von Amanatidis ab. Trifft er nicht, fehlt ein Torjäger. Mein Tipp: Probleme in Abwehr und Angriff reichen am Ende nur für Platz 12.

Eine Meinung

  1. Die Frankfurter haben mir im Pokal gegen Union Berlin sehr gut gefallen. Da wächst was zusammen. Vor allem das Mittelfeld mit Inamoto, Meier, Streit und Mahdavikia ist klasse. Mein Tipp: Platz 6-10

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