Franz Hals in der Hypokunsthalle München

Der in Antwerpen geborenen Franz Hals (ca. 1581–1666 ) war seit 1610 Mitglieder der Haarlemer Malervereinigung „Lukasgilde“. Seinerzeit, ungefähr von 1610 bis 1630, befand sich die Kunst vor allem in Haarlem im Aufbruch: Eine wirtschaftliche Blüte bewegte auch die künstlerische Szene zu Reformationen. Private Mäzene machten andersartige Auftragsarbeiten möglich, als es bisher bei für die Kirche als Hauptauftraggeber möglich gewesen wäre. In diesem Zusammenhang entwickelten sich Landschafts- , Porträtmalerei und das Genre Still-Leben besonders stark.

Franz Hals, der mit seinen Bildnissen vor allem individuelle und bewegte Charakteristika in seinen Modellen hervorbrachte und damit ein ganzes Genre revolutionierte, werden um die 220 Gemälde fest zugeschrieben. Die wohl größte Sammlung befindet sich im Besitz des Franz Hals Museums in Haarlem, das auch andere große Meister dieser Zeit vorweisen kann. Die Ausstellung in der Hypo Kunsthalle kann daher nicht nur die bedeutenden Werke Franz Hals‘ selbst vorzeigen, sondern auch andere berühmte und wertvolle Arbeiten aus der niederländischen Tafelmalerei, die auch als „Goldenen Zeit“ bezeichnet wird.

Die Gemälde sind täglich von 10.00 bis 20.00 Uhr zu besichtigen. Der Eintrittspreis beträgt regulär 8 €, ermäßigt 4 €. Privat- und Gruppenführungen sind möglich, sollten aber vorher angemeldet werden. Öffentliche Führungen bedürfen hingegen keiner Anmeldung. Die Ausstellung über Franz Hals in der Hypo Kunsthalle befindet sich direkt zwischen Odeons- und Marienplatz in der Theatinerstraße.

Theatinerstraße 8, Perusahof/Fünf Höfe
D-80333 München
Telefon +49-89-22 44 12

Anfahrt: U-Bahn:

U4/U5: Odeonsplatz
U3/U6: Marienplatz und Odeonsplatz
S-Bahn:
S1 – S8: Marienplatz
Straßenbahn Linie 19: Theatinerstraße
Bus Linie 100: Odeonsplatz

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