Ford Mondeo Test: Fahrspaß mit dem 2.0 TDCi

Ein kraftvoller Kombi – damit können Außendienstler und Familien bestens auskommen. Mit dem Ford Mondeo Turnier 2.0 TDCi testeten wir ein solches Exemplar.

Freilich ging der Ford Mondeo Turnier 2.0 TDCi mit 180 PS und 400 Nm Drehmoment ordentlich nach vorn: in 8,4 Sekunden von 0 auf 100 und weiter zum Spitzentempo von. Dabei glänzte der Selbstzünder sowohl mit durchzugstarken Zwischenspurts als auch mit beispielhafter Laufkultur und Ruhe. Die Sechsgang-Handschaltung in unserem Mondeo Kombi war exakt geführt, erforderte aber gewissen Nachdruck, was Gangwechsel sehr spaßbringend gestaltete. Dass beim Ford Mondeo Test anstatt der beim Mondeo Titanium werksseitigen 7,5×17-Zoll-Alus mit 235/50er Reifen die optionalen 8×18-Zoll-Felgen mit 235/45er Gummis montiert waren, trug ebenso zur sehr beachtlichen Kurvendynamik bei wie das knackig abgestimmte Fahrwerk mit elektronische Dämpferregelung.

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Im Ford Mondeo Turnier platzen auf Wunsch die Gurte

Die rückwärtige Sicht wurde beim Ford Mondeo Test merklich eingeschränkt, was weniger der üppigen Ausnutzung des 500 bis 1.630 Liter messenden Ladevolumens, sondern den breiten D-Säulen des Mondeo Turnier zuzuschreiben war. Da kamen die Dienste des im Businesspaket II enthaltene Active Park Assist bei Längsparklücken sehr zupass. Auch querparken hätten er können, aber war stellte anhand der Außenspiegel vom Ford Mondeo Turnier kein Problem dar. Zweifelsohne hilfreich, aber nicht zu 100 Prozent fehlerfrei war die Verkehrszeichenerfassung, die speziell tempolimitierte Austobahnabfahrten vor Schwierigkeiten stellten. Ein nachvollziehbarer Weise nicht ausprobiertes Highlight unseres brisbanebraunen Ford Mondeo Titanium waren die hinteren Gurtairbags und die Alarmanlage.

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Annehmlichkeiten im Ford Mondeo Titanium

Reisekomfort war beim Ford Mondeo Test mehr als reichlich vorhanden: Mustergültig gedämmt, herrschte– spontane Überholmanöver einmal ausgeschlossen – stets vornehme Ruhe. Zudem bescherte das Businesspaket II ein Navi mit 8-Zoll-Touchscreen, Soundsystem mit 12 Lautsprechern, Rückfahrkamera und DAB-Radioempfang. Seinem Nehmen alle Ehre machte das Komfortpaket, das den Mondeo Turnier zusätzlich etwa mit elektrisch justierbarer Lenksäule, Toter-Winkel-Assistent und adaptiver Temporegelung aufwertete. Ferner umfasste es einen überaus kommoden, zehnfach elektrisch verstellbaren Fahrersitz mit Memory-Funktion, was dem Beifahrer im Mondeo, der ohne diese Annehmlichkeit auskommen musste, eher schal aufstieß.

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Die Vorzüge wogen beim Ford Mondeo Test deutlich schwerer

Viel Kritik am Ford Mondeo gibt’s nicht, allein die subjektiv wenig ansprechenden Stoffbezüge dürften einer Lederpolsterung weichen. Großes Lob verdienten die inm design Paket enthaltenen LED-Scheinwerfer, die für eine eindrucksvolle Ausleuchtung der Straße sorgten. So fällt auch das Fazit nach deutlich mehr als 1.000 Kilometern aus: Viel Licht, kaum Schatten. Ein kommoder Alltags- wie Reisewagen mit deutlich verbessertem Intereiur gegenüber seinem Vorgänger. Preislich machten sich die beim Ford Mondeo Test genossenen zahlreichen Extras freilich bemerkbar; steigerten sie den Mondeo Preis von 35.450 für den Titanium Turnier 2.0 TDCi auf 43.095 Euro. Verzicht üben? Nein, missen wollten wir im Nachhinein nicht eine der Optionen.

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Bilder: ©Arild Eichbaum

Eine Meinung

  1. Ein wirklich tolles Auto, bin vor kurzem auch Probe gefahren. Ein deutsches „Premium-Auto“ vermisst man da nicht mehr! Der Preis in Vollausstattung ist natürlich auch nicht ohne, aber im Vergleich zu den Mitbewerbern immer noch als angemessen zu bezeichnen. Nur an da Kühlerdesign werde ich mich wohl nicht mehr gewöhnen 😉
    Viele Grüße!

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