Food Design: Mit diesen Tricks sieht der BigMac köstlich aus

Genaugenommen ist Food Design nichts Neues. Schon seit langem werden Lebensmittel aufgehübscht damit sie viel attraktiver für den potenziellen Kunden aussehen. Das ist bei Tiefkühlkost und anderen Fertigprodukten grundsätzlich der Fall. Seien es Suppen, Big Macs oder andere Köstlichkeiten unseres Alltags. Man mag gar nicht glauben wie viel im Food Design Bereich getrickst wird damit uns das Wasser im Mund zusammenläuft. Einen richtig schmackhaften Burger zu stylen ist nicht so schnell gemacht, wie man vielleicht denken mag. Darin steckt viel Arbeit.

Food Design: Das sind die Tricks!

1

Patty-Styling

Zuerst ist die Frikadelle oder auch der Patty genannt dran. Er wird 20 Sekunden von jeder Seite gebraten. So ist er von innen noch roh, sieht aber für das Foto gebraten aus.
Der Vorteil: Das Fleisch wirkt saftig und dick. Voll durchgebraten schrumpft er und ist viel dunkler.

2

So sieht die Patty frisch aus

Das Fleisch wird dann mit Öl oder einer anderen glänzenden Substanz bestrichen. So wirkt das Fleisch saftig und frisch.

3

Die optimale Größe des Pattys

Als nächstes wird eine Ecke aus dem Patty geschnitten und er wird auseinander gezogen. So erreicht man mit dem Food Styling, dass das Fleisch ein wenig über dem Brot steht und die Frikadelle sehr groß aussieht. Der Konsument denkt so „wow, ich bekomme richtig viel für mein Geld!“.

4

Das perfekte Brötchen muss es sein

Die Food Styler nehmen auch nicht irgendein Brötchen. Unter vielen, vielen Burgerbrötchen wird das „ideale“ für das perfekte Food Design ausgesucht. Groß und frisch muss es aussehen.

5

Sesam für die Optik

Damit der Burger auch ein wenig gesund aussieht werden die kleinen Sesamkörchen auf das Brötchen geklebt. Ja, richtig gelesen. Die sind da nicht drauf, weil sie so toll gebacken wurden, sondern weil nachgeholfen wurde.

6

So nah und doch so fern

Wenn sich nun Patty und Brötchen endlich vereinigen dürfen, dann bleiben sie doch getrennt. Und zwar durch eine Pappscheibe oder ähnliches, die unter das Fleisch geschoben wird. So wird verhindert, dass die ölige Paste das Brötchen aufweicht und das Fleisch dann im Brot versinkt.

7

Salat ist nicht gleich Salat

Nun kommt der Salat. Auch hier wird nicht irgendein Blatt genommen, sondern eins unter hunderten ausgesucht. Das frischeste gewinnt und darf mit auf's Foto. Und auch dabei wird noch geschummelt: Damit es nach besonders viel aussieht wird auch gerne mit Küchenpapier nachgeholfen!

Schwierigkeitsgrad:  

Eine Meinung

  1. Es sollte aber erwähnt werden dass es bei Burger-King nicht anders aussieht 🙂 Irgendwie hab ich nun gar keine Lust mehr aus so ein Fleischbrötchen, wo es doch zwischendurch immer was feines ist

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