Exotische Fonds? Investment in außergewöhnliche Märkte

Wem heimische Märkte nicht mehr reizen und wer eine gewisse Risikotoleranz besitzt, für den kann sich ein Investment in exotische Fonds lohnen. Besonders zur Depotdiversifikation können solche Geldanlagen genutzt werden, da ihre Wertentwicklung oft nicht stark mit den westlichen Märkten korreliert.

Mögliche Zielmärkte für exotische Fonds:

Vietnam – Hier werden Kauf- und Verkaufsorders noch auf Zettel notiert und die Ausführung kann oft auf sich warten lassen. Die Kursschwankungen der gerade mal 20 Unternehmen, die für Ausländer handelbar sind, können extreme Ausmaße annehmen. Durch den engen Markt machen sich Zu- oder Abflüssen von Geldmitteln viel stärker bemerkbar.
Bulgarien – Auch auf den bulgarischen Aktienindex zielen Fonds ab. Die Kurse von diesem Index wurden und werden immer wieder durch EU-Beitrittsfantasien beflügelt. Innerhalb kurzer Zeit können die Zahl der Anleger und die Anzahl an verfügbaren Aktien um ein Vielfaches übersteigen. Zudem wird in Sofia nur bis mittags gehandelt, was die Liquidität und Verfügbarkeit der Titel weiter einschränkt.

 Investments in mehreren Ländern für exotische Fonds:

Frontier Markets – Da ein Investment in einen dieser exotischen Fonds mit relativ hohem Risiko verbunden ist, bieten sogenannten „Frontier Markets-Fonds“ die Möglichkeit in mehrere Länder gleichzeitig zu investieren und das Risiko auf verschiedene Regionen verteilen. Der Frontier Markets Fund A von Templeton beispielsweise investiert über die Hälfte des Anlagekapitals in folgende Länder:

  • Nigeri
  • Kasachstan
  • Katar
  • Vietnam
  • Vereinigte Arabische Emirate
  • Saudi-Arabien
  • Rumänien
Weitere kleine Positionen fließen nach Ägypten, Turkmenistan, Ukraine, Pakistan, Kenia, Argentinien, Oman und Kuwait. Anleger können so von den Wachstumchancen dieser Länder profitieren und eliminieren das Risiko, nur in ein Land zu investieren! Gemeinsam konnten die exotischen Handelsplätze ein solides Wachstum aufweisen. In den vergangenen fünf Jahren betrug es etwa vier Prozent, Vietnam alleine acht Prozent pro Jahr. Das Interesse an diesen Märkten, auch von konservativeren Privatanlegern, nimmt zu. Die Euphorie über die Bric-Märkte ist etwas abgeflaut und nun wird nach neuen, attraktiven Anlagemöglichkeiten gesucht.

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