Enzyklopädie oder Enzyklopedie?

Die Enzyklopädie schreibt man im deutschen immer „Enzyklopädie“ also mit „ä“. In anderen Sprachen kommt die Schreibweise Enzyklopedie mit „e“ vor. Die Enzyklopädie ist ein Nachschlagewerk, also ein Lexikon. Dabei gibt es Fachlexika aber auch allgemein gehaltene Enzyklopädien. Die moderne Enzyklopädie wurde im 17. und 18. Jahrhundert erfunden.

Einige bekannte Exemplare sind heute der Brockhaus, die Britannica oder online auch die kostenlos nutzbare Wissensplattform Wikipedia.

Brockhaus ist Kult, viele kennen noch die dicken Bänder aus den Bücherregalen der Kindheit und Jugend. Wie oft stand ich davor und habe mich gefragt „Werde ich das alles mal wissen wenn ich mit der Schule fertig bin?“. Wohl kaum. Die komplette Textsubstanz der 30-bändigen Brockhaus Enzyklopädie plus umfangreiche Zusatz- und Quellentexte gibt es mittlerweile übrigens auch online und über eine Audiothek abzurufen – Geschmackssache, ich fand die dicken Wälzer im Regal immer sehr würdevoll.

Die Enzyklopädie der Neuzeit

Die Enzyklopädie der Neuzeit ist ein modernes Werk des Wissens, das insgesamt 16 Bände mit 9600 Seiten umfasst. Sie beinhaltet nicht nur Texte, sondern bietet auch Beispiele anhand von Abbildungen, Tabellen, Grafiken und Karten.

Enzyklopädie des Märchens

Eine schöne und originelle Enzyklopädie ist die Enzyklopädie des Märchens. Sie ist ein Handwörterbuch zur historischen und vergleichenden Erzählforschung und wohl mehr für Erwachsene als für Kinder geeignet.

Weitere Enzyklopädien gibt esnatürlich auch zu hauf und zu jedem Thema, Musik, Kunst, Medizin und dann wiederum für spezielle Vertiefungen, Fachbereiche usw. So wäre das bei Musik dann das spezial Lexikon zu Jazz oder Rock. Bei Meidzin gibt es wiederum ein Lexikon für Dermatologie, ein anderes für Gynäkologie usw.

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