EM-Qualifikation: Gruppe G mit England und der Schweiz

In einer nur aus fünf Mannschaften bestehenden Gruppe sollte kein Zweifel darüber erhaben sein, dass die Engländer sich letztendlich souverän als Erstplatzierte für die EM 2012 qualifizieren. Ebenso dürfte der Schweiz der zweite Platz sicher sein.

Gruppe G: England

Ohne Zweifel würde alles andere als Platz eins für das selbsternannte Mutterland des Fußballs einer nationalen Schmach gleichkommen, denn zu stark ist der Kader des einmaligen Weltmeisters von Trainer und Taktikfuchs Fabio Capello bestückt. Neben den arrivierten Topstars wie Wayne Rooney (Manchester United), Steven Gerrard (FC Liverpool) sowie  John Terry und Frank Lampard (beide FC Chelsea) wird Capello im Laufe der Qualifikation auch jüngeren Spielern, wie z. B. Außenverteidiger Micah Richards die Chance geben sich zu beweisen. Der 21-jährige Richards, bei Manchester City unter Vertrag stehend, kann in dieser Saison unter Trainer Roberto Mancini 18 Einsätze aufweisen und durfte sich sogar schon zweimal in die Torschützenliste eintragen.

Gruppe G: Schweiz

Als nicht minder erfolgreicher Vereinstrainer als Capello, übernahm Ottmar Hitzfeld im Juli 2008 die Schweizer „Nati“. Mit einer jungen und talentierten Mannschaft wird den Schweizern in dieser Gruppe wohl nicht der zweite Tabellenplatz zu nehmen sein. Um die Mission „EM 2012“ erfolgreich zu bestreiten, stehen dem „General“ gleich die sechs Bundesligaprofis, Tranquillo Barnetta, Eren Derdiyok (beide Lerkusen), Pirmen Schwegler, Christoph Spycher (beide Eintracht Frankfurt), Albert Bunjaku (Nürnberg) sowie Steve von Bergen (Hertha BSC) zur Verfügung.

Gruppe G: Bulgarien

Allen voran mit ManU-Stürmer Dimitar Berbatov, schielen die Bulgaren auf den zweiten Platz in Gruppe G und der damit verbundenen Teilnahme an den Play-Offs. Um dieses Ziel zu erreichen bedarf es jedoch einer gehörigen Steigerung der zuletzt gezeigten Leistungen in der EM- und WM-Qualifikation, in der man durchweg enttäuschte.

Gruppe G: Wales

Die Waliser verfügen mit Gareth Bale (Tottenham Hotspurs), Aaron Ramsey (Arsenal London) oder auch Jack Collison (West Ham United)  zwar über eine Reihe hoffnungsvoller Talente, doch scheint die Mannschaft um Celtic-Stürmer Craig Bellamy die Qualität in der Breite der Mannschaft zu fehlen, die sie zu einem Anwärter auf einen der ersten beiden Plätze macht.

Gruppe G: Montenegro

Seit Juni 2006 unabhängig von Serbien, spielen die Montenegriner ihre erste EM-Qualifikation als selbständiges Land. Trotz ihrer beiden Stars Stevan Jovetic (AC Florenz) und Mirko Vucinic (AS Rom) wurde die Mannschaft von Zlatko Kranjcar in der Qualifikation zur WM 2010 in Südafrika hinter Zypern nur Fünfter ihrer Gruppe.

3 Meinungen

  1. England sind eine alternde Mannschaft und das wird nicht einfach für sie ein wie es scheint.

  2. sehe ich auch so so. england wird es nicht mehr bringen. der glanz der alten zeiten ist einfach ab bei denen.

  3. Ich stimme zu, bei der Gruppenauslosung dürften England und die Schweiz so gut wie sicher dabei sein, vor allem, da man bei Qualifikationsspielen nur äußerst selten Elfmeter schießen muss. Obwohl – bestimmt haben die Schweizer das seit der letzten WM so viel trainiert, dass die das mit dem Rücken zum Tor und verbundenen Augen beherrschen. Schade allerdings, dass in der Gruppe kaum Spannung aufkommen dürfte.

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