Wie vor jedem Großevent beim Fußball hat man auch zur anstehenden Europameisterschaft in Österreich und der Schweiz ein neues Spielgerät entwickelt. Für den scheinbar unhaltbaren Ball ist die Firma Adidas verantwortlich, die schon bei der WM mit dem „Teamgeist“ für Schlagzeilen sorgte.
Nun also der „Europass“. Er ist nicht nur für die Spieler gewöhnungsbedüftig, sondern auch für die Zuschauer. Optisch nicht sonderlich ansprechend, wird der „Europass“ trotz seiner revolutionären Technik zu keinem Verkaufsschlager werden. Adidas bewirbt das Produkt jedenfalls mit allerhand Innovationen, mit denen der Normalsterbliche kaum etwas anfangen kann, oder haben sie schon einmal von der „Power Balance Technologie“ gehört. Mit anderen kann man da schon etwas mehr anfangen, wie „Revolutionäre Panelverarbeitung schützt das Design vor Abrieb“ oder „Nahtlose Oberfläche durch Thermal Bonded Technologie“, obwohl „Thermal Bonded Technologie“ kam schon beim „Teamgeist“ zum Einsatz.
Einmal unabhängig von der komplizierten Terminologie, entwickeln sich die Bälle immer mehr zum Vorteil der Stürmer. So können selbst schlecht geschossen Bälle zu einer Gefahr werden, da die Flugbahn der Kugel kaum noch vorhersehbar ist. Für gefühlvolle Techniker wie C.Ronaldo oder David Beckham hingegen sind die Bälle ein wahrer Segen.
Nimmt man aber das Positive, werden wir bei der EM 2008 zahlreiche Tore sehen.
