Elvis Presley lebt, manchmal zumindest …

Die recht gelungene Zusammenstellung der Sendung (eine Wiederholung des DR Kultur von heute morgen) ist keine kritiklose Huldigung von Elvis, macht aber seine Bedeutung für die Musikgeschichte des Pop und Rock deutlich, läßt den Menschen nicht zu kurz kommen und bietet dabei noch interessante Einblicke in die Zeitgeschichte und den Zeitgeist. Nicht zuletzt eine Gelegenheit, den ein oder anderen Elvissong mal wieder oder erstmalig zu hören, natürlich auch live im Onlinestream des Senders.

Musikalische Weggefährten kommen ebenso zu Wort wie z.B. Willy Brandt zum Tod von John F. Kennedy, Konrad Adenauer oder Rudi Dutschke; Randständiges, z.B. wieviel tausend Dollar der King für welche Geschenke oder für Erdnußbuttersandwiches ausgegeben hat, erfahren wir ebenso, wie Hintergründe zu seinem Drogenkosum und schließlich seinem Tod wegen "Herzrhythmusstörungen", ausgelöst durch die ca. 10 verschiedenen, gleichzeitig konsumierten Drogen, die seinen Körper ruiniert haben. Nicht vergessen wird auch eine andere Facette, nämlich daß Elvis in 9 Jahren 27 Filme gedreht hat, und die Musik kommt übrigens nicht immer von Elvis.

"Wie kein anderer aus der mittleren Vergangenheit der populären Musik hat Elvis Presley uns angeregt, angewidert, in Erstaunen versetzt, manche Frau zum Träumen gebracht bzw. zu Tränen gerührt und manchen Mann zum Rock and Roll. […] Wie hatte Elvis im Alter von 19, 20 mal gesagt? "Wenn ihr Ärger wollt, dann seid ihr hier richtig". (Deutschlandfunk)

Audiotip zum 12.08.2006
The King of Rock'n'Roll – Deutschlandradio Kultur
23.05 Uhr – 00.02 Uhr

www.dradio.de/dlf

Eine Meinung

  1. Der King of Rock n‘ Roll – durch seine Musik wurde er unsterblich 🙂

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