Mein Blog vereint Einträge zu neuester amerikanischer Kultur (Kinofilme, TV-Serien wie American Idol, Bücher und Musik), Reisen inner- und ausserhalb des Landes sowie Reflektionen zum ‚deutschen' Leben in den Staaten. Die Deutschen sind übrigens die grösste Minderheit in den USA; immerhin definierten sich in einer Volkszählung im Jahre 2000 zweiundvierzig Millionen Menschen als Deutsche (http://names.mongabay.com/ancestry/German.html). Allerdings schliesst das alle Leute ein, die sich als deutsch bezeichnen aufgrund ihrer deutschen Vorfahren, zum Beispiel wenn deutsche Grosseltern vor 80 Jahren eingewandert sind: "The Census Bureau defines ancestry as a person's ethnic origin, racial heritage, descent, or ‘roots', which may reflect their place of birth, place of birth of parents or ancestors, and ethnic identities that have evolved within the United States." (ebenda)
Nach meiner Erfahrung hier als Deutschlehrerin an der Uni, beherrschen die meisten von ihnen die deutsche Sprache nicht mehr. Entweder war es zu aufwendig für die Eltern, eine zweisprachige Erziehung zu gewährleisten, oder das Interesse bestand nicht oder die Kinder wehrten sich dagegen, anders als ihre unmittelbare Umgebung zu sprechen.
Viele derjenigen, die wie ich nach einem Hochschulstudium in Deutschland auswanderten und hier weiterstudieren oder einer Arbeit nachgehen, treffen sich regelmässig im Buchklub, bei Lesungen deutscher Autoren, beim Oktoberfest im Harvard Square – die Liste ist lang.
American Post ist kein negativer Bericht über das Leben in den USA und die angeblich so dummen und primitiven Amis. Vielmehr möchte der Blog mit solchen Vorurteilen aufräumen und hat dabei den besten Ausgangspunkt, da er von einer der Bildungsmetropolen der Ostküste aus verfasst wird.
