Doping im Fußball?

Von einem Doping-Skandal kann nicht die Rede sein, dennoch gibt es erneute Doping-Gerüchte um Trainer Pep Guardiola. Demnach soll Manchester City gegen die Anti-Doping-Regeln verstoßen haben.


Doping: Das große Tabuthema der Sportszene. Doch vor allem im Fußball scheint das Thema unter den Teppich gekehrt zu werden. Diesmal jedoch nicht. Es trifft den Premiere-Ligisten Manchester City unter der Leitung von Pep Guardiola. Für den Erfolgstrainer ist das jedoch nicht der erste oder zweite Kontakt mit dem Thema Doping. Zum Ende seiner Spielerkarriere verurteilte ihn ein italienisches Gericht zu einer Geld- und Bewährungsstrafe. Der Spanier stritt die Dopingvorwürfe jedoch so vehement ab, dass er im Revisionsgericht freigesprochen wurde. Als Trainer vom FC Barcelona gab es zudem Ungereimtheiten um eine Dopingkontrolle. Dies berichtete die spanische Zeitung Marca. Der Club dementierte, es handle sich lediglich um ein Kommunikationsproblem. Nun ein ähnlicher Fall in Manchester.

Laut Medienberichten drohe der englische Verband FA dem Verein mit einer Strafe, da Regeln des Anti-Doping-Gesetzes missachtet wurden. Offenkundig versäumt der Verein Angaben über Trainingseinheiten- und orte zu übermitteln – so der FA. Manchester City bekam nun eine Woche Zeit zur Stellungnahme.

Ein Doping-Verstoß passt unter Trainer Pep Guardiola ins Bild. Das belegt die Vergangenheit, sowie zahlreiche Studien. Die steigende Intensität des Fußballs provoziert Doping-Skandale. Hierzu passt jedoch weniger der Umgang mit ihnen. Während im Fußball nur sehr selten Doping-Kontrollen durchgeführt werden, leiden Sportler anderer Sportarten wie beispielsweise im Radsport und der Leichtathletik viel stärker unter Misstrauen und Kontrollen. Während Fußballer von häuslichen Kontrollen verschont bleiben, werden viele anderer Sportler regelmäßig in den eigenen Vierwänden besucht. Einem Fußballverein droht zudem erst ab dem dritten Positivtest eines Spielers eine Strafe. Aber wie kann das sein?

Die Macht des Geldes?

Der Fußball ist mächtig, die zeigen alleine die Finanzen. Und so scheint es, als habe der Fußballverband auch die Doping-Kontrollen selber im Griff. Bei den Weltmeisterschaften läuft die komplette Doping-Kontrolle unter Aufsicht des Weltverbandes selbst, die Anti-Doping-Agentur bleibt da außen vor.

So sollte es uns am Ende nicht wundern, wenn die FA Manchester City lediglich eine verhältnismäßig kleine Geldstrafe verhängt…

Foto: Thinkstockphotos, iStock, 87802418, Jupiterimages

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