Die Top 10 der norddeutschen Küche

Dennoch, wir möchten heute original norddeutsche Küche kosten. Dazu zählt der Hamburger sogar beinahe, oder der Döner. Hamburger Auswanderer sollen das Fleisch mit Soße auf rundem Brot mitgenommen haben und so kam es, dass sich die amerikanische Kultur das Rezept einverleibte.

Die norddeutsche Küche hat noch viele andere Exportschlager: Poffertjes, Grütze oder Matjesfilet, um nur einige zu nennen. Hier einmal die norddeutsche Küche in einer Top10. Finden Sie Ihr Lieblingsgericht wieder?

Norddeutsche Küche: Die besten 10 Gerichte

1

Matjessalat

Frisch aus der Nordsee: Matjesfilets. Frisch nach der Zubereitung oder nach einem Tag im Kühlschrank – man weiß gar nicht, wann er besser schmeckt. Das Filet nimmt den Geschmack von Gurken und sauren Äpfeln auf und zieht durch. Majonäse, Zucker und Zwiebeln machen das Menü komplett. Eine wundervolle Beilage: Kartoffeln.
2

Mecklenburger Fischsuppe

Der Würfelfisch: Dorsch oder Seelachs (der eigentliche Name: Köhler) gewürfelt in einer Suppe aus Brühe, Milch und Mehl. Dazu Lorbeerblätter, Kartoffeln und Zwiebeln. Abgeschmeckt wird auch im Norden mit Salz und Pfeffer.
3

Grönen Heini

Die Hauptzutaten: Birnen, Bohnen und Speck, so lautet auch Grönen Heinis Zweitname. Auch mit diesem Gericht beweist die norddeutsche Küche ihr Geschick darin, Früchte unter deftiges Essen zu mischen. Grönen Heini ist ein Eintopf aus besagten Zutaten. Die Mischung kommt wahrscheinlich dadurch zustande, dass sich im Herbst die Reifezeiten der Zutaten überschneiden.
4

Grünkohl mit Pinkel

Grünkohl, ein Gedicht! Kartoffeln und Wurst, Kassler oder Pinkel, eine grobkörnige Grützwurst, geben dem überaus gesunden Gemüse Schmackes.
5

Hamburger

Rundstück Weizenbrot, Fleisch drauf, Soße drauf. Der Urtypus des Hamburgers. So sollen den Auswanderer nach Amerika verschleppt haben, wo man ihm Gemüse, Käse und ein Brotdach draufgab – eine deutsch-amerikanische Koproduktion. Weil Hamburg Steak nicht so rund klingt, sollen ihn die Amerikaner griffiger Hamburger getauft haben. Da die Tradition tatsächlich aus dem Norden stammt, gar nicht mal so falsch!
6

Schnüsch

Noch ein Eintopf, aber weniger fruchtig. Erbsen und Bohnen werden in einer Soße aus Mehl und Milch mit Möhren und Kartoffeln serviert. Über die Soße wird etwas Petersilie gestreut, abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer und Zucker. Dazu isst man Katenrauchschinken.
7

Poffertjes

Die Münder der ganzen Nordsee quellen vor diesen kompakten Pfannküchlein über, die man gut in Kochsets für Muffins backen kann. Mehl, Hefe, Milch und Zucker sind die Hauptzutaten. Gegessen werden die Poffertjes mit viel Puderzucker und Butter. Warm wie kalt genießbar. Das Rummelpottlied schwärmt davon und auch Holland ist von den goldbraunen Poffertjes besiedelt.
8

Heidjertorte

Ein relativ einfaches Tortenrezept: Eier und Buchweizenmehl für den Teig, Preiselbeeren als Frucht, Gelatine und viele Becher Sahne für den Oberbau. Lässt man die Torte einen Tag ziehen, erhält man den besten Geschmack.
9

Rote Grütze

Rote Grütze ist ein aufgewertetes Endprodukt. In die Grütze des Getreides schüttete man Beerensaft. Heute isst man die Grütze ohne das Getreide als Basis, aber beispielsweise mit Vanillesoße. Die Festigkeit erhält der Sauerkirschensaft von der zugegebenen Speisestärke.
10

Butterkuchen

Zu der guten Butter kommen noch Zimt, Zucker und Mandelblättchen. Der Teig besteht aus Mehl, Milch, Butter und Hefe. In kleinen Versenkungen werden zusammen mit den Mandeln und dem Zimtzucker extra Stückchen Butter gegeben.

Eine Meinung

  1. Ich muss leider sagen, dass ich – abgesehen von Kibbeling – keine großer Fischfan bin und das deshalb nicht so mein Geschmack ist. Auch die vielen Bohnen und der Grünkohl sind mir etwas zu deftig. Die Rezepte 7 – 10 gefallen mir aber gut!

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