Die Max Planck Diät

Seit rund 30 Jahren macht die Max Planck Diät ihre Runde. Und das viele Abnehmwillige bei diesem klangvollen Namen über diese Diät stolpern und ihr vermeintlich blind vertrauen, ist verständlich. Zudem man mit ihr schnell und vor allem langfristig abnehmen soll. Denn die Erfinder dieser Diät versprechen, nicht nur die bereits neun Kilo Gewichtverlust in zwei Wochen, sondern auch eine konstante Haltung des Gewichts über drei Jahre. Kein Jojo-Effekt dank einer eiweißreichen Ernährung und angeblichen Veränderung des Stoffwechsels. Doch das ist alles nur Hokuspokus.

Institut Max Planck und die Diät

Denn die Wahrheit ist, dass man das renommierte Institut Max Planck und die Diät in keinen Zusammenhang bringen darf. Irgendein vermeintlicher „Ernährungsberater“ hat den Namen lediglich geklaut. Kein Wissenschaftler vom Max-Planck-Institut für Ernährung hat bei der Erstellung dieser Diät mitgewirkt.

Das würde wohl auch ein schlechtes Licht auf das Institut werfen – angesichts des Ernährungsplans bei der Max Planck Diät. Die Abnehmwilligen dürfen zwei, maximal drei Mahlzeiten am Tag essen, wobei man sich strikt an die Vorschriften halten muss. Auf dem Speiseplan steht dabei ganz viel Eiweiß.

Diätplan und Rezepte der Max Planck Diät

So dreht sich beim Diätplan und den Rezepten der Max Planck Diät alles um Schinken, Steak, Huhn oder Eier sowie Salat und Gemüse als Beilage. Ist auf den ersten Blick nicht wirklich ungesund, doch auf Dauer bleiben gesundheitliche Risiken nicht aus.

Zwar ist die Diät nach zwei Wochen beendet, doch als Folge einer dermaßen kohlenhydratarmen und vor allem sehr eiweißreichen Kost kann die Niere in Mitleidenschaft gezogen werden. Zudem ist angesichts des Ernährungsplans offensichtlich, das ein Nährstoff- und Mineralmangel droht.

Wer abnehmen möchte, kann das natürlich auf eigene Gefahr mit der Max Planck Diät versuchen und wird sicherlich auch Erfolge erzielen. Wobei aber erwähnt werden muss, dass die Stiftung Warentest von dieser Diät abrät. Da sollte man sich dann doch lieber nach gesünderen Alternativen umschauen. Am besten bei einer Runde Ausdauersport.

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