Die Herzogin mit Keira Knightly

Basierend auf der von Amanda Foreman geschriebenen Biographie „Die Herzogin von Devonhire – Das Leben einer Leidenschaftlichen Frau“ beschreibt der Film die für Georgiana überraschend kommende Hochzeit mit dem älteren Duke und die schleichende Entfremdung von ihm, nicht zuletzt, da sie ihm nicht den von ihm gewünschten Erben schenken kann. Er beginnt eine Affäre mit ihrer besten Freundin und fordert von Georgiana eine Ménage à Trois.

Anstelle an ihrer Situation zu zerbrechen, legt sie eine Lebenslust an den Tag und wird aufgrund ihrer Schönheit zur überall verehrten Stilikone. Sie kann etliche einflussreiche Personen aus Literatur und Politik um sich sammeln und gewinnt so weiter an gesellschaftlicher Bedeutung. Dadurch steigt ihr politisches Interesse und schließlich findet sie in dem Politiker Charles Grey ihre große Liebe. Der Herzog versucht diese Liaison zu unterbinden…

„Die Herzogin“ mag ein Kostümfilm sein, doch er versucht eine moderne Ebene zu finden, in der die Probleme einer selbstbewussten Frau, die im öffentlichen Leben steht und nicht nach ihrem Willen handeln kann. Unter diesem Aspekt ist es kaum verwunderlich, dass die britische Werbekampagne für den Film auf fast schon perfide Weise versucht Parallelen aufzubauen zwischen dem Leben von Georgiana und ihrer prominentesten Nachfahrin, Prinzessin Diana.

Georgiana Spencer war eine revolutionäre Frau, die erstaunliches leistete in einer Zeit, in der Frauen diese Möglichkeiten nicht gegeben waren. Der Film versucht erfolgreich diesen Aspekt auszuarbeiten, gerät aber immer wieder ins Schlingern, wenn es um die Ausstattung geht, denn hier scheinen die Mode und die Accessoires das Ruder zu übernehmen, die Geschichte und die Charaktere treten dann leider etwas zurück.

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