Die häufigsten Fehler beim Onlineshopping

Die häufigsten Fehler beim Onlineshopping

Onlineshopping ist längst kein Trend mehr. Die Einkaufstour im Internet gehört mittlerweile zum Alltag vieler Deutschen. Die aktuelle Studie „Connected Commerce“ der Digitalagentur Dignitas Lbi zeigt: Die Deutschen lassen die virtuellen Kassen klingeln. Wie auf Haufe.de beschrieben, geben wir durchschnittlich 564 Euro für Bestellungen im Bereich Reisen und Freizeit aus. Artikel für Haushalt und Wohnung werden im Schnitt für 175 Euro gekauft. Genauso viel landet meist auch in den Warenkörben bei Technik-Onlineshops. Doch nicht immer geht beim Onlineeinkauf alles glatt. Welches die häufigsten drei Fehler beim Onlineshopping sind und wie Sie die vermeiden, erklären wir hier.

Fehler Nummer eins: Auf Fake-Shops reinfallen

Manche Händler machen sich die spontane Kauflust und den Sparsinn einiger Verbraucher zunutze: Sie imitieren täuschend echt bekannte Onlinehändler und bieten vermeintlich hochwertige Produkte zum Schnäppchenpreis an. Die Küchenmaschine kostet 200 Euro weniger als üblich, das Designer-Kleid bekommt man für nur 100 Euro, die neuesten Markenschuhe gibt es zu Outlet-Preisen. Wer dann unüberlegt zuschlägt, hat meist das Nachsehen: Die Rechnung ist bezahlt, die Ware kommt jedoch nie an. Selbst wenn der Onlineshop auf den ersten Blick seriös wirkt, sollten Sie bei derartigen Angeboten skeptisch sein. Prüfen Sie zum Beispiel das Impressum und stöbern Sie im Internet nach Shop-Bewertungen. Woran man einen Fake-Shop erkennt, erläutert dieser Artikel. Im Zweifelsfall lassen Sie besser die Finger von dem Schnäppchen.

Fehler Nummer zwei: Versandkosten nicht beachten

Apropos Schnäppchen: Einige Händler bieten echte Markenprodukte tatsächlich zum Schleuderpreis an. Im Gegenzug veranschlagen sie irrwitzige Versandgebühren, um die benötigte Marge zu erzielen. Manche Internethändler staffeln ihre Versandgebühren nach Warenmenge, Warenwert oder Bezahlart. Geblendet von dem tollen Preis, achten einige Onlinekunden jedoch nicht auf die Versandkosten – und wundern sich dann über die hohe Rechnung. Deshalb: Den Warenkorb genau überprüfen, bevor Sie auf „Jetzt kaufen“ klicken. Lesen Sie sich das Kleingedruckte genau durch, um bei der Lieferung nicht aus allen Wolken zu fallen.

Fehler Nummer drei: Rückgabe-Richtlinien ignorieren

Im Kleingedruckten, genauer in der Widerrufsbelehrung, sollten Sie ebenfalls einen oder mehrere Absätze zum Thema Rückgaben und Erstattung finden. Laut dem Widerrufsrecht, wie hier bei e-recht24.de erklärt, wird Onlinekäufern ein 14-tägiges Rückgaberecht eingeräumt. Innerhalb dieser Frist muss die Ware nach Erhalt wieder an den Händler zurückgesandt werden. Viele Onlineshops bieten die Retoure kostenlos an und legen gleich ein Rücksendeetikett bei. Doch das ist lediglich Ausdruck von Kulanz. Dazu verpflichtet sind Händler nicht. In manchen Fällen müssen die Kunden deshalb für die Rückgabe selbst in die Tasche greifen. Bedeutet: Selbst wenn Sie nichts von den bestellten Waren behalten möchten, entstehen für Sie kosten. Manche Produkte, wie zum Beispiel individuelle Maßanfertigungen und Hygieneartikel, sind ohnehin vom Widerruf ausgeschlossen. Das sollte Ihnen vor einem entsprechenden Kaufabschluss bewusst sein.

Bildquelle: Fotolia, 37655174, mtkang

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