Die Ausreißer – Der Weg zurück

Wenn man bei RTL nicht immer so die Fixierung auf die menschlichen Heilsbringer legen, sondern sich wirklich den Einzelschicksalen widmen würde, wären die „Ausreißer“ eine wirklich gelungene Sendung.

Immer wieder begegnet man in den Fußgängerzonen flüchtig den Kids der Straße, lässt sich kurz vom Gedanken verwirren, wie diese dorthin gekommen sind und lernt schnell den Gedanken zu verdrängen.
Gut, dass es mit den „Ausreißern“ eine Sendung gibt, die sich zumindest im Ansatz diesem Thema widmet.

Bestes Beispiel hierfür ist Jenny, eine 17jährige, die schwer alkoholabhängig ist und sich jeder Therapie bislang verweigert. Da die Mutter eine wichtige Bezugsperson ist, versucht man über sie Jenny zum Entzug zu überreden. Was zunächst erfolgreich zu gelingen scheint, scheitert letztendlich am Unwillen von Jenny. Die Folge dessen ist, dass die 17jährige in eine Kinder– und Jugendpsychiatrie überwiesen wird. Eine Lösung – wohl eher nicht.

Jenny ist nur eines von mehreren Schicksalen der Straßen-Kids, die nicht immer als Revolutionäre durch die Gossen rennen. Die menschlichen Schicksale hinter der Fassade können bewegen und animieren.

Eine Meinung

  1. hallo,
    also ich finde es total klasse, dass RTL auch diesen Bereich unserer Gesellschaft zum Thema macht.
    Viele Menschen schimpfen immer über „diese Schnorrer“ und wollen sie aus ihrem doch so schönen Stadtbild verdrängen. Aber vielleicht, schafft es die Sendung ja, dass einigen klar wird, dass diese Jungen Menschen schon häufig mehr mitgemacht haben als viele Aushalten würden.

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