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    Start » Die 10 besten Motown Bands aus den 60ern
    Musik

    Die 10 besten Motown Bands aus den 60ern

    2. März 20114 Minuten Lesezeit
    Die japanische Teezeremonie ist Meditation, Philosophie, Ritual und Genuss. Der richtige Umgang mit dem Teegeschirr ist bei ihr ebenso wichtig, wie die Konzentration und die geistige Besinnung bei der Ausübung der festgeschriebenen Regeln.

    1959 tat Berry Gordy mit 29 Jahren als Profiboxer das, wozu viele seiner Kollegen nicht den Mut oder den Geist gehabt hätten. Er gründete mit weniger als 1000 Dollar in der Auto-Industriestadt Detroit (deshalb für Motor kurz „Mo-Town“ genannt) ein Platten-Label mit eben diesem Namen: Motown Records, das innerhalb weniger Jahre zu internationalem Ruhm kam.

    Nach den 1960er Jahren kamen teilweise schwerere Zeiten, gefloppte Comebacks alter Stars, aber die 60er prägten den Sound des Labels über alle Grenzen. Die Musikrichtung von Motown Records war von schwarzem, dem relativ weichen, teilweise als entertainment-plätscherndem kritisierten Soul nahe stehenden Künstlern dominiert, in den USA „Northern Soul“ genannt, während Künstler aus den Südstaaten wie Ray Charles, Aretha Franklin oder Nina Simone eher im Süden bei den Labels Columbia oder Atlantic ihre Brötchen verdienten und dem „Southern Soul“ zugeschrieben wurden.

    Hier werden nicht nur Bands sondern auch Künstler einzeln genannt, weil es damals üblich war, dass eine Band (auch wenn nicht immer sichtbar) meist zum Künstler dazugehörte.

    Sehr erfolgreiche Bands wie „The Four Tops“ und „The Supremes“ haben ihren Ruf auch weit über die 60er erhalten, Gleiches gilt für „The Spinners“, die immerhin bei dem Label ihre Grundsteine setzten.

    Motown: Die Top 10

    1

    The Supremes – Diana Ross

    Innerhalb von 5 Jahren schafften die Supremes mit der bezaubernden Diana Ross 12 Nr. 1 Hits, darunter „Stop! In the name of Love“, „Baby Love“ und „Where did our love go?“. Ihre professionellen Auftritte und die Wirkung des weiblich charmanten Gespanns war für jeden Musikproduzenten Gold wert.

    2

    The Four Tops

    „Reach out, I'll be there“ war ihr bedeutendster Hit, aber sie prägten auch mit weiteren Songs wie „Baby I need your loving“, „It's the same old song“ oder „I can't help myself (Sugar Pie Honey)“ den Stil des Labels durch das ganze Jahrzehnt. 1971 wechselten sie zu ABC.

    3

    Marvin Gaye

    Der heute immer noch legendäre, 1984 verstorbene Marvin Gaye wurde vom Label-Gründer persönlich für eine Solokarriere unter die Fittiche genommen. Er wurde mit dem Label sehr eng vertraut, da er auch die Schwester vom Label-Gründer heiratete. Für Duette war der Solokünstler ebenfalls gut einsetzbar, was weibliche Kolleginnen wie Tammi Terrell und Mary Wells enorm voranbrachte. „I Heard it Through the Grapevine“ war einer seiner größten Hits.

    4

    The Temptations

    Die vielfach von Smokey Robinson produzierten „Temptations“ landeten mit „My Girl“ und „You're my Everything“ gute Hits für Motown. Sie legten wie „The Spinners“ ihre Grundsteine in den 60ern, hatten aber auch in den 70ern mit „Papa was a Rolling Stone“ u. A. noch größere Erfolge.

    5

    Stevie Wonder

    Mit 11 Jahren wurde Little Stevie Wonder als Kinderstar ins Motown Label geholt, an das er sich mit einem lebenslangen Vertrag band. 1961 begann er unter Gordy die ersten Aufnahmen. Ende der 60er gelangen ihm mit „For Once in my Life“ und „My Cherie Amour“ große Songs. Dass er auch weit über das Jahrzehnt sich stets weiterentwickelte und bis heute seine Kompositionen und Arrangements die Musikwelt beeinflusst haben, ist über die Grenzen bekannt.

    6

    Jackson Five – Michael Jackson

    Wie Stevie Wonder kam auch Michael Jackson (mit seinen Brüdern) als kleiner Junge zum Label. Michael war allerdings wahrhaftig ein Jahrhunderttalent und schaffte mit 11 Jahren bereits einen Nr. 1 Hit. Während in den frühen 60ern eher andere Künstler dominierten, gehörte Michael und seinen Brüdern die zweite Hälfte und die 70er. Durch einen einzigen Auftritt in der damals unsagbar wichtigen Ed Sullivan Show gelang es Michael als Kinderstar sich, seine Jackson Five und damit das Label in nationalen Ruhm zu katapultieren.

    7

    The Miracles – Smokey Robinson

    Smokey Robinson ist ein gebürtiger Detroiter und hatte in den 60ern vielschichtigen Einfluss und Gestaltungsraum beim Plattenlabel, denn er kannte den Labelgründer bereits in den 50ern und lieferte mit seiner Band „The Miracles“ die ersten Hits im Jahre 1960. Seit 1961 war er Vize-Präsident bei B. Gordy.

    8

    Chris Clark

    Als eine von ganz wenigen Soul Frauen weißer Hautfarbe schaffte es Chris Clark, nicht nur als Solokünstlerin zu überzeugen sondern auch erfolgreiche Touren mit vielen Kollegen ihrer Plattenfirma zu verwirklichen. „Love's gone Bad“ war einer ihrer Erfolge, geschrieben vom legendären Songwriter- und Produktions-Trio Holland Dozier-Holland.

    9

    Mary Wells

    Mary Wells wurde ebenfalls schnell von Berry Gordy entdeckt und unter Smokey Robinson als Songschreiber erfolgreich durch frühe Hits wie „Bye, bye Baby“ von 1960. Sie war mit ihrem Charme eine der ersten wichtigen Säulen der Plattenfirma und übertrumpfte in den Charts 1964 sogar die Beatles mit ihrem legendären Song „My Guy“.

    10

    Gladys Knight & the Pips

    Gladys Knight gehörten die End-60er, nachdem sie es seit 1952 bei verschiedenen anderen Plattenfirmen und mit wechselndem Erfolg versuchte. Spätestens jedoch ihr Hit „A Midnight Train to Georgia“ von 1969 sicherte ihr langanhaltende Aufmerksamkeit.  

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