Deutschrockband Parka: Die hohe Kunst des Durchschnitts

Drei mehr oder weniger junge Burschen, ein paar gefühlvolle Texte und etwas Geschrammel – gerne auch mal ruhiger – so ungefähr lassen sich Parka beschreiben. Natürlich nicht gecastet und total natürlich, weil das ja anscheinend so selten ist (zumindest, wenn man ausschließlich die Top40 hört), sogar moderne Referenzen werden in ihren Lyrics gemacht, etwa mit „Emo Mädchen“, die irgendwo in der Ecke weinen, wie ironisch, da darf auch mal in das stylishe Halstuch gekichert werden…

Parka veröffentlichen im Winter 2011/2012 ihr Debüt

Es ist mal wieder so weit, zum Winter werden Säue vor die Perlen geworfen, denn in der kalten Jahreszeit sitzt das Geld für emotionale Softrocker locker, sowieso haben die meisten Indiebands dann ihre Alben schon veröffentlicht oder schreiben schon an neuem Material.

Da es bis zur Veröffentlichung des Debütalbums von Parka noch etwas hin ist, gibt es ab dem 7.10.2011 jedoch schon jetzt einen Vorgeschmack. Eine EP mit 3 Songs (also eher Maxi-CD Länge) gibt die erste Single „Oben“ preis, dazu noch „Zahltag“ und das zum weinerlichen Schunkeln angelegte „Schnee“. Während man sich die drei Songs anhört, kann man dann auch die rebellischen Seitenscheitel im Booklet bewundern, Martin, Raphael und Gianni, die andernorts mit „Großstadtpoesie“ verbunden werden, klingen eher so wie eine der dutzend anderen Bands, die immer mal wieder kurz in den Charts landen, um dann wieder im Nichts der ewig schrammelnden Deutschrockschwärme zu verschwinden, so wie Fußabdrücke im Sand…und das war jetzt Hafenstadtpoesie.

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Live zum Mitkreischen gibt es auch noch Tourdaten von Parka:

02.10. – Ulm – Roxy 18:00
27.12. – Berlin – Columbia Club 19:00
28.12. – Köln – Live Music Hall 19:00
29.12. – Aschaffenburg – ColosSaal 19:00
30.12. – Hamburg – Docks 19:00

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