Deutschland hält am ESC fest, plant jedoch Veränderungen

Nach dem Debakel beim Eurovision Song Contest wünschen sich viele Zuschauer und Fans einen Ausstieg Deutschlands aus dem Wettbewerb oder aber krasse Veränderungen. ARD-Unterhaltungschef Thomas Schreiber äußerte sich dazu am Dienstagmorgen. Dabei schloss er einen Ausstieg Deutschlands aus.

Es wird Änderungen geben!

Es ist das dritte Debakel in Folge: Nach zwei letzten Plätzen belegte Levina für Deutschland in diesem Jahr den vorletzten Platz beim Eurovision Song Contest. So soll es für viele Fans nicht weitergehen. Thomas Schreiber lehnte gegenüber der „Bild“ einen Ausstieg aus dem europäischen Gesangswettbewerb jedoch ab. „Nach dem Spiel ist vor dem Spiel“ sagte Schreiber der Tageszeitung. Dennoch müsse es für die kommenden Jahre Änderungen geben. Vor allem beim deutschen ESC-Vorentscheid. Man plane bei der ARD diesen zu reformieren. Ergebnisse gibt es nach der kurzen Zeit selbstverständlich noch nicht, man wolle Fans und Presse jedoch schnellstmöglich über weitere Pläne informieren. Zudem wies Schreiber darauf hin, dass das Gewinner-Land Portugal in diesem Jahr zum 49. Mal antrat und den Eurovision Song Contest zuvor nie gewonnen hatte.

Ehemalige ESC-Kandidaten prangert ARD an

Wenn jemand weiß, wie es sich anfühlt beim ESC zu versagen, dann ist es Ann Sophie Dürmeyer. Die 26-jährige Sängerin trat 2015 für Deutschland mit dem Lied „Black Smoke“ an und belegte mit null Punkten den letzten Platz. Heute bereut sie ihre Teilnahme und glaubt den Grund für die Niederlage zu kennen: „Ich finde, dass Deutschland es sich zu einfach macht. Frei nach dem Motto: ‚Das wird schon irgendwie laufen‘ Das muss jetzt auch mal ein Thomas Schreiber begreifen, dass es so nichts werden kann.“ Zudem beklagt sie das lapidare Vorgehen in der Vorbereitung auf den ESC. Während spätere Sieger-Länder und andere erfolgreiche Länder europaweit Werbung machten, konzentriere man sich bei der ARD lediglich auf Werbung im eigenen Land. Dieses könne jedoch nicht für sich selbst abstimmen.
Ein deutsches Beispiel, das breite Werbung vor dem ESC funktioniert, ist Stefan Raab. Der Entertainer machte vor sieben Jahren europaweit Werbung für Lena Meyer-Landrut und ihren Song „Satellite“. Am Ende gewann die 25-järige Sängerin.

Wir sind gespannt, was die ARD für das kommende Jahr plant …

Video: YouTube (https://youtu.be/cXHjyuG4BDs)

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