Der neue Peugeot 308: leichter Kompaktwagen spart Sprit

Der aktuelle Peugeot 308, der seit 2007 auf dem Markt ist, hat das Facelift auch mehr als verdient, um gegen den Klassenprimus VW Golf weiterhin bestehen zu können. Auf dem Autosalon Genf 2011 (3. bis 13. März) präsentiert der kompakte Franzose erstmals sein geliftetes Antlitz der Öffentlichkeit. Die Modellpflege findet bei allen drei Karosserievarianten gleichzeitig statt: das 308 Schrägheck, der Kombi 308 SW wie auch das Klappdach-Cabrio 308 CC erhalten die nötige Auffrischung. Vor allem die leicht, aber extrem wirkungsvoll überarbeitetet Front mit leicht veränderten Kühlergrill und Scheinwerfern sowie nun bumerangförmigen LED -Tagfahrleuchten wissen zu gefallen. Ein Plus an durchgehenden Flächen soll für Eleganz und Gediegenheit sorgen. In der Folge wird eine mittig montierte Schutzleiste schmächtiger, um eben dem planen Blech mehr Platz zu verschaffen.

Nicht alles neu auf dem Autosalon Genf 2011

Der überarbeitete Peugeot 308 ist ferner rückseitig an der horizontalen Chromleiste erkennbar, die allerdings den der- und fünftürigen Schrägheckmodellen vorbehalten bleibt. Das 308 Cabrio und der 308 Kombi tragen weiterhin die Heckgestaltung des 308-Vorgängers. Insgesamt gelang es den Ingenieuren, den 308 durchschnittlich um 25 Kilo zu erleichtern – was so an Gewicht eingespart wird, kostet in der Herstellung auch weniger, weswegen eine Preiserhöhung als absolute Unverschämtheit anzusehen wären. Auch innen legten die Designer Hand an: So bekamen etwa die Haltegriffe der Türen, die Zierelemente des Instrumententrägers sowie die Daumenrasten vom Lenkrad ein neues Gewand. Vom neuen Interieur war auf dem Autosalon Genf leider nicht viel zu sehen, da der neue 308 hinter einer Umzäunung residierte. 

Peugeot 308 spart am Sprit

Beim neuen Peugeot 308 geht der cW-Wert durch die modifizierte Karosserie auf 0,28 zurück, was in Verbindung mit den auf größere Sparsamkeit getrimmten je vier Benzin- und Dieselmotoren mit Leistungen zwischen 98 und 200 PS beziehungsweise 92 und 163 PS für weniger Frust beim Tanken sorgt. Eine Premiere im 308 feiert der 112 PS starke 1,6-Liter-HDi mit Start-Stopp-Automatik, der bei den Franzosen Mikrohybrid e-HDI heißt. Im Gegensatz zum größeren 508 ist der kostverachtende Peugeot Diesel nicht nur mit einem automatisierten Schaltgetriebe, sondern auch einer klassischen Handschaltung zu haben. In Kombination mit rollwiderstandsoptimierten Reifen soll er gerade mal 98 Gramm CO2 emittieren. Bis diese Version im Sommer kommt, stößt der Franzose ebenfalls akzeptable 104 g/km aus.

Eine Meinung

  1. Am besten am Peugeot 308 ist jawohl, dass er eine Menge Sprit kostet. Jeder weiß ja, dass die Preise immer mehr hoch gesetzt werden. Darauf ist sehr zu achten.

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