Der Ford Ka Grand Prix im Test

Der Ford KA Grand Prix II weist einen auffälligen Sporttrimm auf, der etwa einen in Wagenfarbe lackierten Dachspoiler, ebensolche Türgriffe und Heckklappengriff sowie seitliche Zierstreifen aus Folie umfasst.

Optische Dynamik geht ferner von Kühlergrill und den Außenspiegelkappen in Carbon-Optik sowie Foliendekor auf Dach, Motorhaube und Heckklappe im gleichen Look aus. Flott kommen im KA auch die knallrote Stoffpolsterung und Türverkleidung wie auch das spezielle Lederlenkrad mit Dekorelementen daher. Schaltknauf und Schalthebelmanschette im „Grand Prix II“-Dekor wussten im Ford KA ebenso zu gefallen wie die farblich abgesetzten „Premium-Velours“-Fußmatten vorn und hinten mit Individual-Schriftzug. Über die vier schwarzen Alufelgen im 5-Speichen-Design des Formats 6 1/2 J x 16 mit 195/45 R 16 Reifen, die das GP-Ausstattungspaket zum Gesamtpreis von 750 Euro beinhaltet, lässt sich nichts sagen, denn Ford hatte vorbildlich bereits Winterreifen auf Stahlfelgen montiert.   

Ford KA in der Stadt bestens aufgehoben

Beim Fahrtest selbst hinterließ der Ford KA mit 75 PS starkem 1.3-l-TDCI-Turbodiesel einen zwiespältigen Eindruck: So spritzig der  schlichtweg bequem gefederte KA auch um die Kurve sauste, so unzureichend war auch die Geräuschdämmung – bereist ab Tempo 100 ist es im Innenraum reichlicht laut. Übermäßig Platz haben die Hinterbänkler auch nicht, doch das wäre bei einem Kleinstwagen auch zu viel verlangt. Von sitzt man eng, aber nicht unangenehm gequetscht und hat alle Knöpfe und Schalter bestens in Reichweite. Das manuelle Fünfganggetriebe flutscht leicht und treffsicher durch die Gänge; die – leider etwas unaufdringlich geratene –Schaltempfehlung nennt den idealen Schaltzeitpunkt für wirtschaftliche und damit auch emissionsarme Fortbewegung. Wer sich Mühe gibt, sollte die ab Werk angegebenen 4,1 l (kombiniert) zu erzielen. Mit einer Beschleunigung von 13,2 Sekunden für den Sprint von 0 auf 100 km/h gehört der Ford KA Grand Prix II sicher nicht zu den Sportwagen, doch im Stadtverkehr gefährdet seine Agilität allzu oft den Lappen.

KA im Fahrtest ein voller Erfolg

Der Komfort kommt im Ford KA Grand Prix II nicht zu kurz – die Titanium-Ausstattung umfasst unter anderem ein CD-Radio mit AUX-Eingang, Gepäckraum- sowie Innenbeleuchtung mit Verzögerungsschaltung und eine Mittelkonsolenhalterung mit seitlichen Ablagenetzen. Die Klimaanlage mit Pollen-und Staubfilter hilft, einen kalten Kopf zu bewahren, wenn die Sitzheizung des für 290 Euro erhältlichen Winterpakets, das zudem eine Frontscheibenheizung enthält, zu kräftig wärmt. Zudem waren für 375 Euro „Sound & Connect Ka“ mit Mobiltelefon-Vorbereitung sowie Bluetooth-Schnittstelle und Sprachsteuerung wie auch zur Sicherheit ESP samt Berganfahrassistent, Antriebsschlupf-Regelung für 360 Euro an Bord. Deutlich zum guten Auftritt des Ford KA trugen sowohl die Metallic-Lackierung in Cahsmere-Weiß für Euro sowie das Panoramadach mit Wärmeschutz und Schulterairbags für Fahrer und Beifahrer mit.

Einziges Manko in unsrem Ford KA-Test: Mit all den Extras steigt der Preis auf deftige 18.180 Euro.        

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