Dauerstress oder Hochzeit – Das sind die häufigsten Beziehungstypen

Dauerstress oder Hochzeit - Das sind die häufigsten Beziehungstypen

Sie sind schon lange mit dem Liebsten oder der Liebsten zusammen und sind sich trotzdem noch nicht sicher, ob er oder sie die Richtige, ob Ihre Beziehung irgendwann ins Leere läuft oder doch in eine Ehe mündet?






In vielen Fällen hängt der Fortgang Ihres gemeinsamen Weges davon ab, was für ein Paartyp Sie sind. Forscher der Universität Illinois haben jetzt 376 junge Paare neun Monate lang untersucht und nach den Kriterien Liebe, Befriedigung, Probleme und Unentschlossenheit befragt. Um eine Aussage darüber machen zu können, bei welchen Paaren die höchste Wahrscheinlichkeit für eine spätere Heirat besteht, teilten sie die Befragten in verschiedene charakteristische Gruppen ein.

Aufregend, aber anstrengend – die Dramatischen

Sie lieben sich, sie streiten sich, sie knallen die Türen und verlassen sich – und das alles manchmal mehrmals täglich. Angelina Jolie und Brad Pitt gehören zu dieser Gruppe, Elizabeth Taylor und Richard Burton sowieso. 34 Prozent der in der Studie untersuchten Paare sind ein Teil dieser Spezies: Sie zeichnen sich durch häufige Bindungswechsel aus und verbringen nicht viel Zeit miteinander. Die Wahrscheinlichkeit, dass „dramatische“ Paare früher oder später auseinandergehen, ist demzufolge eher hoch.

Immer wieder Ärger – die Konfliktbeladenen

Es geht um Kindererziehung, den Freundeskreis, das liebe Geld, liegengelassene Socken oder was auch immer: Konfliktbeladene Paare geraten aus verschiedensten Gründen ständig aneinander. 12 Prozent aller befragten Paare fallen in diese Kategorie: Über die Zeit und nach tausenden von Streitigkeiten lockern sich diese Bindungen häufig. Trotzdem sind solche Beziehungen erstaunlich stabil: Nach Meinung der Forscher erhöht gerade der Umgang mit vielen Bindungsproblemen die Wahrscheinlichkeit einer späteren Heirat.

Immer zusammen – die sozial Involvierten

Man erlebt sie ausschließlich im Doppelpack: Sozial involvierte Paare tauchen grundsätzlich nur zu zweit auf. Sogar bei Facebook und Co geht gar nichts ohne den anderen – Gemeinsamkeit ist hier zu jeder Zeit Trumpf. 49 Prozent aller befragten Paare funktionieren auf diese Weise – und das sogar richtig gut. Sie verbringen viel Zeit miteinander, beziehen den Partner in alle großen und kleinen Lebensfragen mit ein und weisen die meisten positiven Werte von allen Gruppen auf. Ganz klar, dass die partnerfixierten Sozial-Involvierten das größte Potenzial für eine lange, gemeinsame Zukunft haben.


Bild: Fotolia, 11599409, moonrun

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