Datenklau und Hackerangriff im PlaystationNetwork: Wie ist der Stand der Dinge?

Es war die größte Datenpanne aller Zeiten und obwohl der eigentliche Hackerangriff für heutige Verhältnisse „fern in der Vergangenheit“ ruht, drohen dem Sony PlaystationNetwork erst noch die Konsequenzen aus dem Debakel. Wo stehen wir derzeit, was war die Ursache, kann der Kunde was tun und wann gibt es die versprochene Entschädigung.

PlaystationNetwork – Die Hintergründe des Hacks

Auch wenn die Tatsache des Hacks sehr viele Betroffene geärgert hat, spannend ist der Hintergrund des Angriffs objektiv gesehen schon. Der Hacker George „Geohot“ Hotz wurde von Sony vor Gericht geschleift, weil sich Sony seiner Rechte (DMCA = Digital Millennium Copyright Act) beraubt sah, nachdem Geohot einen PS3-Hack veröffentlichte.

Dieser Hack erlaubte es selbstgeschriebene Software und Raubkopien auf der Playstation auszuführen. Beide Seiten einigten sich außergerichtlich. Daraufhin brach einige Tage später das PlaystationNetwork zusammen und die Spieler schauten in die Röhre. Geohot selbst war es nicht. Anonymous schließt sich ebenso von dem Angriff aus, wobei dies nur die AnonOps (die medienpopuläre Hauptgruppe) betrifft, da Ano eigentlich keine Gruppe im üblichen Sinne ist. Sony hatte kurzerhand sogar Beweise für einen Anonymous-Angriff veröffentlicht. Es könnte sich hierbei um eine Splittergruppe handeln, die meint, sie würde im Auftrag des Anonymous-Leitgedanken agieren. Ein zweiter angekündigter Hackversuch konnte verhindert werden, nur waren beim ersten Angriff bereits 77 Millionen Kundendaten geklaut worden, die man teilweise in Hackerforen begutachten konnte

Das Netzwerk ist wieder online

Seit letzter Woche ist das Netzwerk wieder online. Als Entschädigung gibt es ein einmonatiges Premium Abo für die PSN-Nutzer. Zudem darf zwischen verschiedene Vollversion-Titeln kostenlos gewählt werden. Was zum Unmut bei den Kunden sorgt. Denn nicht überall ist die Auswahl gleich und vor allem deutsche Nutzer trifft es hart. Der Grund sind die Alterslimitierungen bei einzelnen Spielen. So müssen wir auf InFamous und DeadNation verzichten. Zwei Spiele die in Deutschland eine FSK ab 18 Jahren erhalten haben.

Die Restauswahl:

  • LittleBigPlanet,
  • Super StarDust HD,
  • WipEout HD/Fury,
  • Ratchet & Clank: Quest for Booty und
  • Hustle Kings.

Es handelt sich um ältere Spiele und das ist als Entschuldigungspaket eher schlecht als recht. PSP-Nutzer haben das gleiche Problem. Ganz schwach Sony! Andererseits geht es uns ganz gut, denn ausgerechnet in Japan, dort wo Sony herkommt, wird eine Sperre durch die Regierung verhängt bis alle offenen Fragen geklärt sind. Wenn bei euch noch Fragen offen sind, könnt ihr die gern auch Sony direkt stellen. Hier geht's zum Blog und ganz unten steht eine Hotline Nummer.

Datenklau und Hilfe für Kunden

Als PSN-Nutzer ist es wichtig sich die Frage zu stellen, ob man eine Kreditkartennummer angegeben hat, denn in diesem Fall wäre eine Änderung oder stetige Überwachung vorteilhaft. Da die Kreditkarte über ein Limit verfügt, macht es nichts, wenn In allen anderen Fällen sollte man schauen, ob man nicht sogar die Angaben generell verändert. Ein Passwortwechsel aller Konten, die das selbe Passwort wie das, welches ihr für das PSN genutzt habt verwenden, sollte ganz oben auf der Liste der Änderungen stehen! Zudem werdet ihr beim ersten Einloggen in das Netzwerk darum gebeten, ein neues Passwort anzulegen.

Weiterführende Informationen findet Ihr in einem Extraartikel: Playstation Network Hack: Was können Betroffene jetzt gegen Datenmissbrauch tun?

Keine Meinungen

  1. Wirklich, wieder so ein höhnischer Spotttext.
    Wenn wirklich die Information, dass das Singledasein toll ist, weil man unbeschwert KNOBLAUCH essen kann, ohne dass es einen Partner stört, (was man ja vor Lektüre dieses grossen anektdotischen Beitrages hier nie gewusst hätte!..) auch nur EINEM unglücklich Partnerlosen hilft, fress‘ ich ’nen Besen, ehrlich!

    Ich meine, mit solchen „Argumenten“ verarsche ich meine Kumpels, wenn ich mit ihnen die Vorzüge des Singlelebens erörtere. Aber das ernst zu meinen… alter… Danke, liebe SuperIllureporterin! 😉

    Ab gesehen davon halte ich Absehen von Wünschen grundsätzlich für falsch.
    Ob das Universum einen Menschen für mich bereit hält, der voll und ganz meinen Wünschen entspricht, hängt davon ab, ob ich Kraft meiner Gedanken und Gefühle und EInstellungen, diesen auf Dauer manifestieren kann ohne mein Schicksal ständig mit alternierenden und widersprüchlichen Gedanken zu verwirren.
    Was realistisch ist oder nicht kann nur jeder selbst entscheiden und geben tut es grundsätzlich alles. Nichts ist unrealistisch; Jeder erschafft seine Realität selbst. Nur nichts von irgendwelchen Blogreportern aufschwatzen und sich einschränken lassen.

    Namasté.
    M/25 😉

  2. Also das Kommentar ist viel höhnischer als der Artikel….
    Ich seh hier ganz eindeutig den Witz und das lachende Auge der Autorin zwischen den Zeilen. Natürlich ist Single-Sein subjektiv, aber es stört doch nicht, die Situation mit einem Lächeln und einer positiven Einstellung zu betrachten !

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