Das Toyota Scion FR-S: Ein Concept geht in die Serienproduktion

Dass wir den Toyota Scion FR-S nicht angeboten bekommen werden, ist allerdings nicht weiter tragisch: Das dramatisch gezeichnete Konzeptauto basiert auf dem hierzulande später erhältlichen Coupe Toyota FT-86 II, das auf dem Genfer Autosalon 2011 vorgestellt wurde. Gegenüber dem eher kantigen FT-86 ist der FR-S geschwungener gestaltet und weist einen deutlich größeren Kühlerschlund – ja, man darf das hier durchaus sagen – auf. Das Fahrzeug ähnelt in Länge, Breite und Radstand sehr dem Nissan 370 Z, ist aber über zehn Zentimeter flacher. Flach fällt auch der Motor aus: Der zwei Liter große Vierzylinder-Boxer stammt wie auch der Heckantrieb von Toyotas Projektpartner Subaru.

Was leistet der Toyota Scion FR-S?

Den Toyota Scion FR-S bringt das Treibwerk gegen den fast doppelt so großen V6 des Nissan allerdings nur Vordergründig ins Hintertreffen: Sobald Toyota-Scion sich zu konsequentem Leichtbau und auch zum Verzicht auf überflüssige Komfort-Features entschließt, kann das Serienmodell vom Konzeptauto auch einigermaßen mit dem japanischen Konkurrenten mithalten. Dem Vierzylinder ohne Aufladung soll die D4-S Direkteinspritzung zu rund 200 PS verhelfen, doch auch damit lassen sich bei gut abgestimmten Getriebe und passender Hinterachsübersetzung beachtliche Fahrleistungen angesichts eines vermuteten Gewichts von deutlich unter 1.400 Kilogramm abrufen.

Konzeptauto mit großem Vorbild

Ob der Toyota Scion FR-S in Serie mit den übertrieben wirkenden 20-Zoll-Alufelgen kommt, ist fraglich; die prachtvolle Heckschürze, die beiden großzügig dimensionierten Endrohre und der auffällige Schriftzug am Heck sollten es allerdings in die Massenproduktion schaffen. In wie weit dem Scion FR-S der ikonenhafte Toyota 2000 GT tatsächlich nachempfunden ist, dar ein jeder selbst mit sich ausmachen; subjektiv ist der Toyota Oldtimer im vor kurzem auf der New York Auto Show 2011 vorgestellten Scion entgegen der Angabe von Scion-Vizepräsident Jack Hollis nicht zu erkennen.  Wenn schon – die Urgesteine Toyota Celica und Supra haben ja durchaus auch ihren Reiz.

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