Das Liebesgeständnis aus dem Kofferraum: So kann man die drei Worte einfacher in Szene setzen

Das Liebesgeständnis – gar nicht so einfach. Jeder von uns weiß, wie es ist, sich total in einen Menschen verliebt zu haben. Und jeder von uns kennt den Punkt, an dem man es dem anderen am liebsten in's Gesicht schreien möchte, weil die Gefühle einen übermannen. Allerdings ist das nicht immer die beste Idee 😉

Es gibt mehrere Möglichkeiten, einem geliebten Menschen ein Liebesgeständnis zu machen. Heute möchte ich mal die Anregung geben, es auf ganz klassische Weise zu versuchen. Ganz ruhig, zu zweit, ohne viel Außenrum-Tamtam.

Liebesgeständnis: Was wird benötigt?

  • Herzluftballons
  • ein Kofferraum
  • eine Blume der Wahl (am besten die Lieblingsblume des Herzmenschens)
  • guter Geruch & gepflegtes Äußeres
  • ein Lächeln auf den Lippen
  • eventuell 2 Gläser und etwas zum Anstoßen
  • eventuell eine schöne Decke um diese in den Kofferraum zu legen

 

Liebesgeständnis: So wirds gemacht!

1

Die Idee

Wie wäre es, wenn das Liebesgeständnis nicht beim Candle-Light Dinner im Restaurant stattfindet, sondern ebenso romantisch, aber doch etwas außergewöhnlicher? Beispielsweise könnte man sein Auto in einen Liebesbeweis verwandeln. Dazu bedarf es nicht viel, denn der geliebte Mensch wird es verstehen. Das Auto sollte natürlich sauber sein. Gerade, wenn man sich im Hellen trifft, dann ist das sehr wichtig, dass auch das Auto und nicht nur der Geständige gepflegt sind.

2

Die Vorbereitung

Nun, die Idee wäre also etwas mit dem Auto zu machen. Dazu eignet sich am besten der Kofferraum. Da die Böden meistens nicht besonders ansehnlich sind, empfiehlt es sich, den mit einer Decke zu „vertuschen“. Es muss keine besondere sein. Eine Unifarbene würde vollkommen reichen. Das Auto sollte auf jeden Fall geputzt und gesaugt sein. Als nächstes könnten Sie die Herzballons aufblasen. Das wird, je nachdem wie viele es werden sollen, eine Zeit dauern. Besonders schön sind welche, die unterschiedliche Größen haben. Die fertigen Ballons können dann im Kofferraum verstaut werden.

3

Die Ausführung

Jetzt ist alles soweit vorbeitet. Nicht besonders kitschig, aber auch nicht zu schlicht. Es gibt jetzt 2 Möglichkeiten: Entweder fahren Sie zu Ihrem auserwählten Menschen oder er kommt zu Ihnen. Wobei ersteres wesentlich angemessener ist. Wenn der Mensch, der Ihr Herz so sehr berührt, dann endlich vor Ihnen steht, ist es auch schon fast soweit.

4

Die Eröffnung

Begrüßen Sie Ihren Gegenüber etwas zärtlicher als sonst. Sagen Sie ihm, dass Sie etwas geplant haben und Sie ihm das unbedingt zeigen müssen. Jenachdem wie gut Sie sich kennen und wie Sie das möchten, könnten Sie nun den Kofferraum öffnen oder öffnen lassen. Sie kennen den Menschen besser und wissen, was für ihn das schönere Erlebnis sein würde. Wenn Sie Ihr Herzmensch dann mit großen Augen anschaut, dann fehlt eigentlich nur noch die Erklärung, die mit 3 Worten alles sagt was in Ihnen vorgeht.

5

Wie sag ich es ihr/ihm?

Dafür gibt es leider kein Patentrezept, denn den Mut müssen Sie aufbringen. Aber wenn Sie schon soweit sind, wie Sie es jetzt wären, dann sollte doch das letzte und eigentlich schon gewusste ganz leicht von den Lippen gehen. Wenn der Herzmensch nämlich noch nichts gesagt hat, dann haben Sie eine recht gute Chance den Menschen wenig später in die Arme zu nehmen und als „Ihren“ zu deklarieren. Versuchen Sie nur nicht unnötig cool zu tun, wenn die Situation doch so schön und emotional ist.

Tipps und Hinweise

  • Haben Sie ein Taschentuch in den Hosentaschen, falls die Hände nass werden
Schwierigkeitsgrad:  

Keine Meinungen

  1. Mit Glauben, Spiritualität und Meditation ist es doch immer nur das gleiche Prinzip. Schon Caesar wusste folgende Tatsache an seinem Volk erfolgreich anzuwenden: „Der Mensch glaubt gerne, was er sich wünscht.“ Der Mensch hofft also , in seinem Innersten das zu finden, was er bewusst oder unbewusst schon von vornherein sehnsüchtig zu finden wünscht und geht gezielt darauf zu. Wie würde Pater Anselm wohl erschrecken, wenn er da drin in seinem tiefsten Innersten nicht sein eigenes Ziel, sondern eine andere Wahrheit fände! Wenn er z.B. erkennen müsste, dass jeder Mensch seiner Wunschvorstellung gemäß nur „sich selbst“ als überspitzen Gottmenschen dort drin findet, der alle Fähigkeit aufweist und all das besser kann, was der Mensch an sich selbst in seiner schwachen Unfähigkeit bemäkelt… Das bewegt sich meines Erachtens schon eher in der Nähe der Wahrheit!! Pater Anselm will wahrscheinlich diese perfekte Oberfigur mit ausgeprägter Führernatur in der Spiritualität bestätigt sehen, ihr dienen und ihr angebliches „Auffinden“ in seinem Inneren als Beweis ihrer Existenz gelten lassen. Ganz klar. Dabei wäre es eher der Gegenbeweis, nämlich, dass jedes Menschen Einbildung nur seine rein subjektive Wahrheit widerspiegelt, aber niemals DIE Wahrheit sein kann. Oder was wäre, wenn ein dreifaltigkeitsgläubiger Mensch wie Anselm tatsächlich meinetwegen Vishnu mit Gattin Lakshmi am Arm oder Manitu oder gar die schöne Aphrodite dort vorfinden würde oder eine völlig neue, unbekannte Gottheit, die er nun überhaupt nicht erwartet hätte, oder womöglich überhaupt gar keinen Gott?Würde Pater Anselm danach nun plötzlich an Aphrodite glauben, von nun an ihr huldigen, und seinem Christengott abschwören, weil diese Schönheit nun die volle Wahrheit für ihn sein müsste? Würde er Manitu seinen (unbehaarten) Skalp versprechen? Würde er in Zukunft nur noch Matjeshering, pardon, Matsya-Fisch verspeisen zu Ehren von Vishnus Avatara? Oder würde er vielleicht an eine Vorgaukelung seiner Psyche glauben (weil für ihn nicht sein kann, was nicht sein darf). Würde er gar teuflische Machenschaften und Versuchung dahinter vermuten? Hätte er irgendeine Sicherheit, dass da die Wahrheit drin ist in seinem Innersten? Oder müsste er einfach nur ein simples Daranglauben-Wollen erkennen? Fragen über Fragen.Könnte ein winziger, zappelnder Kolibri meditieren, würde er bestimmt in sich drin nach einer souveränen, unangreifbaren (heiligen) und majestätischen Mischfigur suchen, die großmächtig auf den breiten Schwingen dahingleitet wie Albatros, eine Sehschärfe aufweist wie Adlerauge, Blitzschnelligkeit besitzt wie Falke, Buntheit des Federkleides zeigt wie Papagei usw., einen feindlosen Großvogel eben, den niemand anzugreifen wagen würde, weil ihn niemand besiegen könnte. Dieser würde dem kleinen, von Gefahren gebeutelten Kolibri eines Tages einen Platz sichern in seinem geschützten Horst, hoch droben in den unerreichbaren Bergen, wo Kolibri zu Lebzeiten alleine nicht hinkommt. Dort wäre der optimale, liebevolle Schutz des Kleinen durch den überhöhten Großen in Ewigkeit gewährleistet. Teilhaben an dieser Größe und mit der Zeit ebenso unangreifbar und mächtig sein wollen wie Adlerhorstgott, Himmelsgott oder Unterweltgott. Das ist der Wunsch (siehe stellvertretend für alle z.B. Adam und Eva und Luzifer). Dies ist die notwendige Illusion, um das harte ungerechte Leben aushalten zu können: den Ausgleich, die Belohnung dafür irgendwann einmal in Äonen erhalten zu dürfen. Ein psychologisch verständlicher und herbeigewünschter Trost, ohne den manch einer im Hier und Jetzt vielleicht durchdrehen würde. Menschen, die dieser stark helfenden Illusion bzw. Vision bzw. Führungsperson nicht bedürfen, können dafür real, ganzheitlich und von ethischen, humanistischen Werten geprägt im Hier und Jetzt leben und in Eigenverantwortlichkeit intensiv „für“ das gerade stattfindende Leben da sein, nicht für ein völlig unbewiesenes Leben nach diesem Leben. Eigenverantwortung heißt hierbei, nichts kann durch irgendeinen Gott entschuldbar sein oder mit Gottes angeblichem Wunsch begründbar sein. Es kann also nicht nach dem praktischen und gefährlichen Motto gehen: „Gott will es so“. Der will ja erstaunlicherweise immer genau all das, was geistliche oder staatlich-durchgeistigte Obrigkeiten vom gläubig-unterwürfigen Volk gerade erwirken wollen. So kommt es z.B. auch, dass Moses sagt: Gott will nicht, dass ihr tötet und anderer Leute Besitz begehrt, und höchst knapp darauf, kaum ist Moses für immer entschlafen, sagt dieser Gott durch einen völlig gegensätzlichen Befehl: Begehrt das Land der anderen Menschen, überfallt sie, tötet sie alle und nehmt deren Land für euch in Besitz. Das soll also „Gottes“ Art sein!? Toll. Kein Wunder, dass sich in so einer ständigen Doppelbindung und so einem Hin und Her kein Mensch mehr auskennt und sich womöglich zum Selbstschutz in Wahnvorstellungen flüchten muss. Realistischer klingt eher, als hätte irgendein Mitwanderer des braven Moses Eintritt ins gelobte Land absichtlich verhindert, um dessen wohldurchdachte Gebote ungehindert verdrehen zu können und sie zum nutzvolleren Erobern benutzen zu können. Wäre sozusagen der noch heute angewandte Präzedenzfall gewesen.Nicht Gott hat den Menschen (nach seinem Ebenbild) geschaffen, sonder der Mensch hat sich zu allen Zeiten in größter Vielfalt irgendwelche, zu ihren eigenen Lebensumständen passende, menschenähnliche Gott-Bilder erschaffen. Ich sage allen, die an einen Gott glauben, dass sie gleichzeitig mit ihrem körperlichen Ableben jegliches Bewusstsein verlieren werden und tröste sie damit, dass sie (Tod sei Dank!) nicht mehr mitkriegen müssen, dass da leider nichts ist, nie etwas gewesen ist und nie etwas sein wird. Denn bewusst können sie diese Desillusionierung sowieso anscheinend nicht aushalten und auch nicht das grausame Betrogenwordensein sowohl um ihr weltliches freies Leben als auch um ihren gerechten Ausgleich in einem nachfolgenden, paradiesischen Leben bei Gott. Ich bin froh, dass Sie, Herr Pastor, wenigstens schon real erkannt haben, dass kein Gott irgendwelche Probleme für den Menschen zu lösen im Stande ist. Und all die anderen, die sich auch nur selbst helfen müssen, können sich meinetwegen trotzdem danach einbilden, es habe ihnen Gott geholfen. Typischerweise wieder einmal in der perfekten Um-Drehung des Sachverhaltes! Und wenn diese Menschen z.B. einmal ins Krankenhaus müssen, so können sie ihrem Gott meinetwegen dafür auf Knien danken, dass er sie wieder gesund entlassen hat und dabei völlig ausblenden, dass er sie vorher ja mit der Krankheit dort hineingebracht hat. Oder war das etwa ein anderer? Wenn sie schon das Eine glauben, müssten sie logischerweise auch das Andere glauben. Aber was ist schon logisch im Zusammenhang mit dem Glauben. Die Unlogik ist schon eher sein Markenzeichen. Na ja, wie gesagt, des Menschen Himmelreich ist immer nur seine eigene Wunschvorstellung.

Schreiben Sie Ihre Meinung

Ihre Email-Adresse wird Mehrere Felder wurden markiert *

*

Wir benutzen Cookies um die Nutzerfreundlichkeit der Webseite zu verbessen. Durch Deinen Besuch stimmst Du dem zu.