Das Fischaugenobjektiv richtig anwenden: So einfach geht’s!

Panoramaaufnahmen werden dadurch, dass man das Fischaugenobjektiv anwenden kann, leicht abstrakt und wecken das Interesse des Betrachters. Dieses Objektiv hat eine sehr kurze Brennweite im Vergleich zu dem Bildformat und hat eine tonnenförmige Verzeichnung.

So haben alle geraden Linien, die nicht durch den Bildmittelpunkt verlaufen, eine gekrümmte Form, alles was am Rand zu sehen ist, wird verzerrt dargestellt. Deswegen lässt sich das Fischaugenobjektiv eher bei Panoramaaufnahmen oder Effektbildern anwenden. Durch dieses Objektiv sieht man durch ein Fischauge, das durch die Wasseroberfläche blickt, deswegen der Name Fischaugenobjektiv.

Fischaugenobjektiv anwenden: So wirds gemacht!

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Wenn Sie das Fischaugenobjektiv anwenden, lassen sich auch Personen ablichten. Allerdings sollten diese in der Mitte des Bildes stehen, da die Mitte so gut wie nicht verzerrt abgebildet wird, der Rand des Bildes aber schon, sodass dieses Bild schön abstrakt wirkt.

2
Versuchen Sie beim Bildaufbau neben dem gewünschten Hauptmotiv interessante Hintergrundobjekte einzufangen. Bei Panoramaaufnahmen können Sie zum Beispiel, wenn Sie das Fischaugenobjektiv anwenden, ein Getreidefeld groß im Vordergrund und im Hintergrund am Horizont einen Bauernhof fotografieren.

3
Achten Sie darauf, dass gerade Linien im Zentrum des Bildes sind, damit sie auch auf der Aufnahme gerade erscheinen. Je weiter sie nach außen kommen, desto verzerrter erscheinen diese.

4
Verringern Sie den Zoom, um die Verzerrung am Bildrand zu verstärken. Bei minimaler Zoomeinstellung wird ein rundes Bild dargestellt, bei dem Randelemente nach innen rutschen und das gesamte Bild kreisförmig gestaucht wird.

5
Verringern Sie die Brennweite des Fischaugenobjektivs, um Weitwinkelaufnahmen zu erstellen. Je kürzer die Brennweite, desto geringer ist die Verzerrung innerhalb des Bildes. Bei maximaler Zoomeinstellung ist das Fischaugenobjektiv eine gute Weitwinkellinse, allerdings hat man immer noch leichte Fassverzerrungen am Rand der Aufnahme. Leichte Verzerrungen können nachträglich mit Hilfe eines Fotobearbeitungsprogramms am Computer korrigiert werden.

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