Das Familiensparkochbuch

Die Autoren sind davon überzeugt, selbst wenn man von Hartz IV leben muss, ist es möglich, ausgewogen für die Familie zu kochen. Um  das zu beweisen, haben sie ein Kochbuch zusammengestellt, das eine ganze Menge Rezepte beinhaltet, die allesamt so kombiniert werden können, dass sie den Tagessatz sogar meist unterschreiten. Dass man dabei nicht im edlen Bio-Laden einkaufen kann, ist klar, aber auch mit Lebensmitteln aus dem Discounter, kombiniert mit frischem Obst und Gemüse vom Wochenmarkt, lässt sich gut kochen.

Es geht hier, das betonen Uwe Glinka und Kurt Meier in ihrem Vorwort vor allem um Familien mit Kindern, die Portionen sind gut bemessen und jedes Rezept ist so berechnet, dass das Essen für vier Personen auf jeden Fall langt. Da Kinder nicht alles mögen, sind die Rezepte so abgestimmt, dass möglichst viel dabei ist, das allen schmecken könnte. Fischstäbchenauflauf, die sizilianische Pizza oder die Kartoffelpfanne Uppsala – manche Rezepte möchte man am liebsten gleich mal ausprobieren.

Was allerdings nicht wirklich gelungen ist, ist die Aufmachung des Buches. Viele Rezepte stammen von den Köchinnen der Landfrauenvereine und das Buch sieht aus wie eine Kladde in deren Regal. Nüchtern heruntergeschriebene Rezepte mit etwas übertrieben genauer, weil so nie wirklich exakter Centangabe für den Einkauf. Ein paar schöne Fotos oder ein bisschen mehr Mühe in die grundsätzliche Gestaltung wären sicher ohne große Schwierigkeit drin gewesen. So wirkt es irgendwie ärmlich und das ist schade, denn sowohl die Idee als auch die Auswahl der Rezepte sind durchaus nicht schlecht. Und zwar nicht nur für Hartz IV-Empfänger.

Die Autoren wissen übrigens, wovon sie sprechen, denn sie waren selbst arbeitslos, als ihnen die Idee zu diesem Buch kam und Authentizität kommt doch immer am besten rüber.

Uwe Glinka, Kurt Meier: „Das Familien-Sparkochbuch“, erschienen im Januar 2010 bei vgs, zu haben für  8,95 Euro – übrigens der Nachfolger des Sparkochbuchs, dessen Rezepte eher für Erwachsene gedacht waren.

 

9 Meinungen

  1. Kann mir jemand bitte den Witz in der Übeschrift erklären? Den verstehe ich nicht. („Ahnsinn“)

  2. Vielleicht wg. der Ahnen??? Versteh‘ ich auch nich’…

  3. Och Leute,wollte bisschen kreativ sein. Wegen Wahnsinn… :-)Nicht gut?

  4. Ich versteh auch nichts mehr… !!!

  5. Das musst Du mir bitte erklären…

  6. hallo? leute? sollten wir hier nich eig über dieses geile spiel sprechen?________________________________________________kursiv

  7. Sicherlich macht ein Kochbuch mit entsprechenden Hochglanzfotos mehr her, als eines gänzlich ohne. Allerdings haben wier in unseren Kochbüchern sehr bewusst auf Fotos verzichtet, um diese zu einem günstigen Preis anbieten zu können. Jemand der unsere Bücher kauft, möchte oder muss sparsam wirtschaften und das spielt auch der Preis für ein Kochbuch, eine wesentliche Rolle. Ob ein Rezept gut und einfach nachzkochen ist, hängt dann auch nicht von teuren Fotos ab, zumal die Gerichte dann von einer Foodstylistin sehr aufwendig auf den Teller angerichtet sind. Das bekommt dann Zuhause meistens sowieso niemand so hin, wie auf diesen tollen Fotos. Uns geht es vordergründig darum, die Inhalte auf ein qualtitativ hohes Niveau zu heben. Darüber hinaus wollen wir auch ungeübten Menschen, das Kochen näherzubringen und zwar mit einfachen, unkomplizierten Anleitungen, die wirklich jeder sehr schnell erlernen kann. Wir werden gegen alle Wiederstände, an unserem Grundprinzip nichts ändern. Würden wir uns anpassen, würden sich unsere Kochbücher von herkömmlichen Kochbbüchern nicht zu unterscheiden. Tatsächlich sind sie etwas ganz neues und in dieser Art etwas noch nie dagewesenes. So soll es auch bleiben!

    Kurt Meier
    (Mitautor)

  8. Sicherlich macht ein Kochbuch mit entsprechenden Hochglanzfotos mehr her, als eines gänzlich ohne. Allerdings haben wier in unseren Kochbüchern sehr bewusst auf Fotos verzichtet, um diese zu einem günstigen Preis anbieten zu können. Jemand der unsere Bücher kauft, möchte oder muss sparsam wirtschaften und das spielt auch der Preis für ein Kochbuch, eine wesentliche Rolle. Ob ein Rezept gut und einfach nachzkochen ist, hängt dann auch nicht von teuren Fotos ab, zumal die Gerichte dann von einer Foodstylistin sehr aufwendig auf den Teller angerichtet sind. Das bekommt dann Zuhause meistens sowieso niemand so hin, wie auf diesen tollen Fotos. Uns geht es vordergründig darum, die Inhalte auf ein qualtitativ hohes Niveau zu heben. Darüber hinaus wollen wir auch ungeübten Menschen, das Kochen näherzubringen und zwar mit einfachen, unkomplizierten Anleitungen, die wirklich jeder sehr schnell erlernen kann. Wir werden gegen alle Wiederstände, an unserem Grundprinzip nichts ändern. Würden wir uns anpassen, würden sich unsere Kochbücher von herkömmlichen Kochbbüchern nicht zu unterscheiden. Tatsächlich sind sie etwas ganz neues und in dieser Art etwas noch nie dagewesenes. So soll es auch bleiben!

    Kurt Meier
    (Mitautor)

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