Das Chateau de Cheverny: prächtiges Barock-Schloss in Frankreich

Das Chateau de Cheverny befindet sich nur wenige Kilometer außerhalb der Stadt Blois im Département Loir-et-Cher in Frankreich. Prächtig ist vor allem die Innenausstattung dieses Barock-Schlosses, die tagtäglich eine Vielzahl an Besucher anlockt. Doch die Anlage ist noch immer privat bewohnt: In ihren Mauern residiert die Familie Hurault de Vibraye, die Nachfahren des einstigen Besitzers, Graf Henri Hurault.

Chateau de Cheverny: Königliches Bauwerk in Frankreich

Das Schloss Cheverny wurde zwischen 1620 und 1630 nach der Architektur des klassizistischen Barocks errichtet. Seine Pracht und sein Prunk werden vor allem bei seiner Innenausstattung deutlich: Im Chateau Cheverny befinden sich die aufwendigsten Möbel im Loiretal, Gemälde, Wandverkleidungungen und weitere Kostbarkeiten im Königsschlafzimmer, Waffensaal oder großen Salon. Während das königliche Schlafgemach durch extravagante Goldarbeiten geziert ist, finden sich anderenorts lederne Tapeten, die sich thematisch an den berühmten Roman Don Quichotte von Cervantes anlehnen.

Barock Schloss: Hundemeute und Comic-Inspiration

Berühmt ist das Chateau de Cheverny auch für die Hundemeute des Schlossherren. Fast hundert Tiere werden auf dem Gelände gehalten und touristenwirksam eingesetzt. Außerhalb der Jagdsaison finden hier spektakuläre Fütterungen statt. In der Jagdsaison macht der Schlossherr von seinem traditionellen Jagdrecht Gebrauch und geht mit Hund und Pferd auf Hirschjagd.

Wem das Chateau de Cheverny in Frankreich irgendwie bekannt vorkommt, kennt vielleicht die Geschichten von Tim und Struppi. Dem Autor Hergé diente das Barockschloss als Inspiration seiner Comics und er entsann sein fiktives Schloss Mühlenhof, dem späteren Wohnsitz von Kapitän Haddock in Anlehnung an Cheverny!

3 Meinungen

  1. Ottensteiner Elisabeth

    bei dem abgebildeten Schloss in diesem Beitrag muss eine Verwechslung stattgefunden haben, denn es handelt sich leider nicht um Cheverny, sondern um Chambord.

  2. Offenbar haben Sie den Kommentar vom September 09 nicht wahrgenommen, Frau Ottensteiner hat Recht. Schon allein die Beschreibung „streng klassizistischer Barockstil“ lässt Zweifel aufkommen, wenn man das Foto mit den „historistischen“ Türmchen sieht.

  3. Leider ist auf den Kommentar von 2009 nicht eingegangen wurden. Das abgebildete Schloß ist eindeutig Chambord.

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