Das Banken-Dilemma: Ethisch agierende Banken vs. bester Preis

Wie allgemein bekannt, investieren Banken in der Regel in viel Rendite versprechende Unternehmenszweige. Das bedeutet im herkömmlichen Sinne in Rüstungsindustrie und die Atomkraft. Dem einzigen, dem sie dabei verpflichtet sind, sind die grünen Zahlen in der Schlussbilanz. Nur solch ein marktstrategisches Verhalten führt dazu, dass die Rendite stimmt. Im Gegensatz dazu ist die ethisch agierende Bank anders konzipiert. Ihr zentrales Thema ist ein nachhaltiger wirtschaftlicher Erfolg für Mensch und Umwelt.

Die Bank mit unschlagbaren Preisen

Banken, die sich an die klassische kommerzielle Fahrtrichtung im Bankwesen orientieren, sind für eine längerfristige Kapitalanlage eine vielversprechende Anlaufstelle. Durch gängige Investitionen in lukrativen Kapitalanlagen erzielen diese Banken häufig sehr hohe Renditen. Ob nun ein kostenloser Kontoführungspreis, die kostenlose Kreditkarte oder gar eine längerfristige Kapitalanlage – die Preise sind gut und diese klassische  Bank ist dafür immer eine vielversprechende Anlaufstelle. Je preiswerter, desto weniger Service wird geboten, kann man aber nachtragen.

Ein weiterer Nachteil daran ist es, dass die Anlagegeschäfte der Bank dem Kunden grundsätzlich nicht offen gelegt werden und viele gar nicht wissen, wie die Bank im Einzelnen damit spekuliert. So fließen die Anlagegelder beispielsweise in die Rüstingsindustrie oder werden gar für Spekulationen auf Nahrungsmittel eingesetzt.

Die ethisch agierende Bank mit unschlagbarem Gewissen

Interessant ist dagegen im Zusammenhang der Transparenz die ethisch agierende Bank. Im Gegensatz zu der kommerziellen Bank kann man diese Bank auch als „Gläserne Bank“ bezeichnen. Wobei diese Organisationsstruktur nicht immer gleich gleichbedeutend mit Vertrauensschaffung ist (hier ein Bericht zur Gläsernen Bank). Wertpapiere oder Kundenkredite – alle Transaktionen sind zu jeder Zeit einsehbar.

Diese Bank kann oft nicht die selben Angebote machen wie die kommerziellen Banken und ist daher auch teurer in den Kontoführungspreisen etc.  Jedoch ist das auch nicht das große Anliegen von solchen ethisch agierenden Banken, sondern diese setzen an einer ganz anderen Stelle an: Dem Ökologischen Gewissen des Einzelnen. Ein weiterer Pluspunkt ist für die höheren Kosten in den Bankgeschäften, dass die Kundenbetreuung auf Zwischenmenschlichkeit besonderen Wert legt. Ethisch agierende Banken machen keinerlei Geschäfte mit politisch und humanitär unkorrekten Verhandlungspartnern wie die kommerziellen Banken.

Dies schlägt sich oft in den Renditeerträgen nieder, die leider (noch) nicht so groß ausfallen wie die Kapitalrendite bei herkömmlichen Banken. Doch treten diese Banken für ein ganzheitliches nachhaltiges Konzept ein, dass beispielsweise mit dem Modell des sogenannten „Öko-Kredits“ eine energetische Sanierung für das Eigenheim proklamiert oder auch den „Öko-Baukredit“ zu tollen Konditionen verpspricht. Ein Kredit mit günstigen Zinsen kann dabei oft nur gegeben werden, weil ein Teil der Anleger auf ihre Zinsen verzichten. Ethisch-ökologische Investmentfonds (Ökofonds) von heute investieren dabei in die Wasserkraft, in die Solarfonds oder die Windkraftfonds. Wie ethisch-ökologisches Investment bei einer Bank aussehen kann, sehen Sie hier die Homepage!

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