Close Menu
    What's Hot

    Was Heilpflanzen wirklich leisten können: Mögliche Vorteile und Grenzen im Check

    21. Oktober 2026

    Safari und Strand in Tansania: So verteilt man die Reisetage zwischen Festland und Sansibar

    21. Oktober 2026

    Was Knorpel und Gelenke wirklich brauchen

    30. Juli 2026
    germanblogs.degermanblogs.de
    • Familie
      • Älter werden
      • Kinder & Erziehung
      • Partnerschaft
      • Geld & Versicherungen
      • Feiertage
    • Freizeit&Hobby
      • Freizeitaktivitäten
      • Glaube & Aberglaube
      • Spiele
    • Gesundheit
      • Besser Leben
      • Ernährung
      • Diagnose
      • Psychologie
    • Haus&Garten
      • Essen & Trinken
      • Gartenarbeit
      • Einrichtung
      • DIY
    • Kunst&Kultur
      • Bücher
      • Design & Architektur
      • Film & TV
      • Musik
    • Mode&Lifestyle
      • Damenmode
      • Frisuren
      • Herrenmode
      • Kindermode
      • Beauty & Kosmetik
    • Politik & Wirtschaft
      • Finanzen & Handel
      • Krisen & Konflikte
      • Politik Inland
      • Politik Ausland
    • Reise
      • Deutschland
      • Europa
      • Unterkunft
      • Weltweit
    • Sport
      • Fussball
      • Golf
      • Motorsport
      • weitere Sportarten
    • Wissen
      • Auto Blog
      • Bildung & Beruf
      • Recht & Gesetz
      • Wörter
      • Natur & Umwelt
      • Technik
    germanblogs.degermanblogs.de
    Start » Daniel Odija: Das Sägewerk
    Bücher

    Daniel Odija: Das Sägewerk

    5. Oktober 20062 Minuten Lesezeit

    Einst hat Maria dem Józef ein Kind geboren, weshalb er sie bei sich behielt. „Außerdem brauchte er jemanden für die Arbeit.“ Weil ihm die Arbeit selber nichts ausmacht, wird Józef ein reicher Mann. Das Kreischen der Säge in der ländlichen Stille um die alte Kolchosensiedlung lässt keinen Zweifel. Józef entlohnt seine Leute mit Wodka und Pornovideos. Ganz Polen will er mit seinem Holz überschwemmen. Daraus wird nichts. Die örtliche Mafia hungert ihn aus. Doch der Bankrott ist erst der Anfang vom Ende. Józefs missratener Sohn erschlägt im Suff einen alten Einsiedler und sagt sich vom Vater los, Maria wird durch einen Treppensturz zum Krüppel, und nachdem er das Sägewerk abgebrannt hat, um es vor den Gläubigern zu retten („Einen Schwanz werden sie bekommen!“), holt man Józef vom Hof. Odija bevölkert seinen Bericht aus der polnischen Provinz mit einem bunten Haufen von Figuren: Die kleinen Oligarchen mit den dicken Autos, die von den saufenden Männern bedrängte Barbesitzerin, der großspurige Heimkehrer. Gemeinsam ist ihnen das Ausgeliefertsein an ein bleiernes Schicksal. Die Schwächsten ergeben sich dem unzugänglichen Gott, dem Bösen oder der neuen Weltordnung. Wer nicht selber alles in Stücke haut, schaut einfach zu, mitleidlos und neugierig. Zu der Archaik der Gefühle passen die Drastik und die Lakonie der Sprache in diesem Buch wie Fäuste auf die Augen.

    Interessantes

    Marc-Uwe Klings Roman „Views“: Ein düsterer Blick auf unsere Gesellschaft

    24. Oktober 2024

    Bildband „Hamburg Vinyl“: Die Hansestadt als Cover-Kulisse

    30. Oktober 2019

    Kann ein Algorithmus Bestseller erkennen?

    6. April 2018
    Aktuelles
    Besser Leben

    Was Heilpflanzen wirklich leisten können: Mögliche Vorteile und Grenzen im Check

    21. Oktober 2026

    Ein Kräutertee gegen das Kratzen im Hals, ein paar Tropfen Baldrian vor einer erwartet unruhigen…

    Safari und Strand in Tansania: So verteilt man die Reisetage zwischen Festland und Sansibar

    21. Oktober 2026

    Was Knorpel und Gelenke wirklich brauchen

    30. Juli 2026

    Der neue Familienhund – ein besonderer Moment für alle

    28. Juli 2026

    Impressum | Datenschutzerklärung |Cookie Richtlinie

    Type above and press Enter to search. Press Esc to cancel.