Damit es wirklich für die Ewigkeit hält: So pflegt man das frisch gestochene Tattoo

Damit es wirklich für die Ewigkeit hält: So pflegt man das frisch gestochene Tattoo

Wer sich ein Tattoo stechen lässt, ist stolz auf das Kunstwerk und möchte es natürlich möglichst lange in einem guten Zustand wissen. So ganz selbstverständlich ist das jedoch nicht, denn nach dem Stechen bedarf es einer guten Nachsorge und Pflege der Haut, sonst droht ein Infektion. Eine Tätowierung ist erst einmal eine oberflächliche Wunde, die in Ruhe heilen muss. Wie bei Schürfwunden auch, kommt es erst zur Sekret- und dann zur Krustenbildung.

Regelmäßiger Verbandswechsel

Bei dem Verband muss es sich um trockenes, steriles und luftdurchlässiges Material handeln, das regelmäßig gewechselt werden muss. Der Wechsel kann Probleme bereiten, dann nämlich, wenn die frischen Krusten am Verbandsmaterial ankleben und bei jedem Neuverband wieder abgerissen werden. Um das zu verhindern, ist eine dünne Schicht Creme (Wund- und Heilsalbe) hilfreich, sie dient als Zwischenschicht. Die Wunde muss vor dem Kontakt mit der Kleidung geschützt werden und kann nach spätestens zwei Tagen abgenommen werden.

Immer die Hände gründlich waschen

Viele Hautärzte sehen den Einsatz von Frischhaltefolie, die manche Tätowierer verwenden, um das frisch gestochene Tattoo abzudecken, sehr kritisch. Der Grund: Wärme und Feuchtigkeit stauen sich unter der Folie – kein gutes Klima für eine frische Wunde. Für die Wundheilung ist auch übermäßiger Wasserkontakt überhaupt nicht förderlich. Kurz abduschen und vorsichtig trocken tupfen, auf keinen Fall parfümierte Duschgels an die Wunde lassen. Fassen Sie das neue Tattoo nach Möglichkeit nicht an und waschen Sie sich vor dem Neuverbinden gründlich die Hände, damit keine Keime in die Wunde kommen können.

Kein Sport, kein Schwimmbad, keine Sauna, keine Sonne

Weitere Tabus für ein frisch gestochenes Tattoo: Schwimmbad, Sauna, Fitness-Studio. Denn Chlor und Schweiß greifen die Wunde an. Sonnenanbeter müssen sich auch in Verzicht üben: UV-Strahlen reizen die Wunde ebenfalls.


Foto: Thinkstock, 146714390, iStock, Charles Knox

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