Clean Eating: Unverarbeitet, frisch und gesund

Clean Eating: Unverarbeitet, frisch und gesund

Es ist aktuell der Ernährungstrend überhaupt: Was sich genau hinter Clean Eating verbirgt, warum es so gesund ist und wie man damit quasi automatisch auch abnimmt, verrät dieser Ratgeber.






Beim Clean Eating ist der Name Programm. Es gilt, möglichst „reine“ und „saubere“ Lebensmittel zu sich zu nehmen – dabei geht es aber nicht um Sauberkeit im hygienischen Sinne. Gemeint sind naturbelassene, unverarbeitete Nahrungsmittel statt künstlicher und/oder fertig hergestellter Lebensmittel. Wird diese Grundvoraussetzung eingehalten, ist im Prinzip alles erlaubt – also auch die oft verteufelten Kohlenhydrate und Fette. Clean Eating bedeutet auch nicht, dass man ausschließlich Rohkost zu sich nimmt. Das entscheidende Kriterium ist die Natürlichkeit der Zutaten.

Keine Zusatzstoffe, kein Geschmacksverstärker, keine Transfette

Auf dem Speiseplan stehen beim Clean Eating in erster Linie Nahrungsmittel wie Obst, Gemüse, Salat, Vollkornprodukte, Fisch und Fleisch. Fertiggerichte und Fast Food sind tabu. Wer sich an die Auflage hält, nur unverarbeitete Rohstoffe zu verwenden, ernährt sich automatisch gesünder. Er nimmt keine Zusatzstoffe wie Farb-, Aroma- und Süßstoffe, keine Geschmacksverstärker und keine ungesunden Transfette zu sich, die beim Frittieren von Pommes, Chips & Co zum Einsatz kommen. Beim Einkaufen von verpackten Lebensmitteln gilt die Faustregel: je kürzer die Zutatenliste auf dem Etikett, desto „cleaner“ sind die Nahrungsmittel. Achtung: Vegane Lebensmittel enthalten zwar keine tierischen Stoffe, oft aber nicht gerade wenige Zusatzstoffe. Vegan heißt keinesfalls automatisch clean. Auch hier informiert der Blick auf die Zutatenliste.

Bewusste, regelmäßige und ausgewogene Ernährung

Clean Eating beinhaltet darüber hinaus, dass man sich bewusst und regelmäßig ernährt. Ein tägliches Frühstück ist Pflicht, dazu gesellen sich bis zu fünf weitere kleinere Mahlzeiten am Tag. Hier empfiehlt es sich, auf ein ausgewogenes Verhältnis von guten Kohlenhydraten, Proteinen und Fetten zu achten. Weizenmehl und Zucker sollten dagegen gemieden werden. Toller Nebeneffekt des Clean Eating: Wer sich an die Regeln hält und zudem ausreichend bewegt, bei dem purzeln überschüssige Pfunde in der Regel von allein. Konsequenter Verzicht auf kalorien- und zuckerreiche Fertigprodukte bewirkt wahre Wunder.

Clean Eating in Reinform erfordert hohen Aufwand

Risiken oder Nebenwirkungen gibt es beim Clean Eating prinzipiell nicht. Diese Ernährungsweise erfordert aber ein hohes Maß an Disziplin und einen relativ großen Aufwand: Das Mittagsessen in der Kantine oder beim Imbiss ist gestrichen. Stattdessen muss man sich sein Essen von zu Hause mitbringen – das ist nicht jedermanns Sache. Aber auch wer Clean Eating nicht in letzter Konsequenz betreibt, tut sich und seinem Körper etwas Gutes – wenn er sich näher mit dem Thema Ernährung beschäftigt, sich bewusster ernährt und öfter mal auf Pizza, Fritten & Co verzichtet.


Bildquelle: Thinkstock / 478002791 / iStock / AlexPro9500

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