Cityradtour durch Berlin – Berlin erfahren

Nächste Haltestelle ist der Berliner Dom, der auf der Museumsinsel liegt. Der prachtvolle Bau mit seinen imposanten Fresken ist allemal ein Besuch wert. Gleich nebenan ist die Nationalgalerie mit ständig wechselnden Ausstellungen. Natürlich gibt es auf der Museumsinsel auch noch das Bode und das Pergamon-Museum. Wenn man kunstinteressiert ist, kann man sich den ganzen Tag auf der Insel aufhalten.

Unser Weg führt uns aber weiter in den Norden. Wir wollen die Neue Synagoge besuchen. Sie ist direkt an der Oranienburger Straße gelegen und ein spektakuläres Gebäude. Mehrfach teilzerstört erscheint sie mit ihren Goldkuppeln wieder in neuem Glanz.

Von hier aus geht es direkt auf das Bundeskanzleramt zu, von hier aus kann man dann ein paar Meter weiter das Reichstagsgebäude besuchen. Der Reichstag ist das ganze Jahr über Anziehungspunkt vieler Touristen, deshalb kann es hier ziemlich voll werden. Auf der anderen Seite des Reichstags, kann man dann schon das Brandenburger Tor erspähen.

Man fährt durch das Tor durch und landet auf dem Pariser Platz. Auf der rechten Seite findet man die amerikanische Botschaft und etwas weiter das Hotel Adlon, das seit 1997 wieder als Hotel genutzt wird.
Wir fahren wieder durch das Tor durch und folgen der Straße des 17. Juli bis wir an der Siegessäule angekommen sind. Von hier aus kann man bequem durch den Tierpark zum Zoologischen Garten und zum Kurfürstendamm, der wohl berühmtesten Straße Berlins. Hier sind viele schöne Geschäfte gelegen.

Unweit des Kudamms liegt die Gedächtniskirche, deren Turmruine aus den modernen Anbauten ragt. Die Kirche wurde während dem Krieg zerstört, nur der Turm wurde erhalten und wird nun umrahmt von blauen Glasbauten.

Von hier aus geht es zum Checkpoint Charlie, wo man sich im Wachhäuschen mit „Soldaten“ der Roten Armee und der Amerikaner fotografieren lassen kann. Das Haus am Checkpoint-Charlie lädt zu einer Zeitreise ein.

Vom Checkpoint Charlie aus machen wir uns noch einmal auf den Weg Richtung Pariser Platz und sehen uns das Mahnmal an. Die Steinquader auf denen die Namen der ermordeten Juden stehen. Das Mahnmal hat eine ganz eigene Dynamik und es scheint als ob sich die Steine bewegen, wenn man die Perspektive verändert.
Von dort aus machen wir uns auf weiter gen Osten und sehen uns am Gendarmenmarkt die alten Gebäude und Kirchen an, bevor wir in das berühmte Nikolaiviertel fahren. Direkt an der Spree gelegen, kommt man sich in der Fußgängerzone vor, als wäre man in einer anderen Stadt. Die Gebäude sind aus rotem Backstein und eine Besonderheit ist das Rote Rathaus und die älteste Kirche weit und breit.

Von dort aus bewegen wir uns wieder zurück zum Fernsehturm. Die Tour dauert in etwa vier bis fünf Stunden, wenn man sich etwas Zeit lässt. Schaut man sich die einzelnen Stationen genauer an, dauert die Tour länger, aber man hat mehr von Berlin gesehen.

Wer nicht alleine auf eine Fahrradtour in Berlin gehen möchte, kann sich auch bei einer Radtour anmelden, neben dem visuellen Erlebnis werden einem auch noch Geschichte und Architektur nähergebracht.

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