Champions-League-Auslosung: Schalke 04 bekommt Real Madrid

Die Auslosung der Champions-League-Achtelfinals bescherte dem FC Bayern und Schalke 04 starke Gegner. Während der Titelverteidiger als Favorit ins Duell mit dem FC Arsenal geht, müssen die Königsblauen gegen die Königlichen über sich hinauswachsen müssen, um die nächste Runde zu erreichen. Auch Bayer Leverkusen tritt als Underdog gegen die Millionentruppe von Paris Saint Germain an. Mehr Glück hatte da der BVB, der gegen Zenit St. Petersburg ran muss.

Bayern trifft auf deutsches Trio

Die Ziehung in Nyon sorgte dafür, dass sich deutsche Fußballfans gleich auf mehrere spannende Achtelfinals freuen dürfen. Bayern München reist am 19. Februar nach London, um dort gegen den FC Arsenal anzutreten. Dort spielen mit Ex-Bayern-Stürmer Lukas Podolski, Per Mertesacker und Mesut Özil gleich drei ehemalige Bundesliga-Akteure. Aktuell führen die Gunners die englische Premier League mit zwei Punkten Vorsprung vor dem FC Liverpool und Chelsea London an. In der Vorrunde traf Arsenal bereits zweimal auf Borussia Dortmund und konnte eines der beiden Duelle für sich entscheiden. Das andere gewannen die Borussen.

Dortmund muss sich warm anziehen

Der BVB hat den vermeintlich leichtesten Gegner erwischt – dafür aber die wohl unangenehmste Reise. Denn im Hinspiel in St. Petersburg warten voraussichtlich eisige Temperaturen auf die Westfalen. Aber auch die russische Mannschaft könnte sich als unangenehm erweisen. Dank der finanziellen Unterstützung von Gazprom verfügt Zenit über einen hervorragenden Kader, dem unter anderem der Brasilianer Hulk und mehrere russische Nationalspieler wie Arshavin und Kerzhakov angehören. Darüber hinaus spielen diverse internationale Spitzenspieler bei Zenit, darunter der Portugise Danny, der belgische Mittelfeldspieler Axel Witsel und der Italiener Criscito. Nützliche Tipps könnte Zenits Trainer Luciano Spallett vom ehemaligen Bayern-Spieler Anatolij Tymoschtschuk erhalten, der jetzt bei den Russen unter Vertrag steht.

Schalke und Leverkusen Außenseiter

Ein echtes Hammerlos hat Schalke 04 erwischt. Der Revierclub bekommt es im Achtelfinale mit Real Madrid zu tun. Auch wenn das Team um Superstar Christiano Ronaldo derzeit nur auf Platz drei der Primera Division steht, sind die Rollen klar verteilt. Ein Weiterkommen von Schalke 04 wäre wohl ein mittleres Fußballwunder. Nicht dabei sein wird der deutsche Nationalspieler Sami Khedira, der sich in einem Länderspiel gegen Italien einen Kreuzbandriss zugezogen hat. Das Hinspiel findet im eigenen Stadion statt, am 18. März müssen die Gelsenkirchener dann nach Madrid ins Estadio Santiago Bernabéu. Ebenfalls als Außenseiter gilt Bayer Leverkusen gegen Paris Saint Germain. Auf Seiten des französischen Tabellenführers stehen solch klangvolle Namen wie Edison Cavani und Zlatan Ibrahimovic. Immerhin: Anfang Dezember verlor PSG in der französischen Ligue 1 nach 36 Spielen ohne Niederlage das erste Mal.

Bild von karaboux – Fotolia

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