Blutungen und Ausfluss in der Frühschwangerschaft: Was tun?

So prekär, wie das Kopfkino die Situation darstellt, ist es in den meisten Fällen nämlich nicht, wobei man dennoch bei jeglicher – unerwarteter – Veränderung bei seinem Frauenarzt vorbei schauen sollte, damit er/sie das näher untersuchen kann.

Blutungen in der Frühschwangerschaft und ihre Gründe

Sehr oft handelt es sich in den ersten Wochen nur um die Nidationsblutung, die entsteht, wenn sich das befruchtete Ei in der Gebärmutter einnistet und dadurch die Blutgefäße leicht verletzt. Da diese während der Schwangerschaft besonders durchblutet sind, kann es dort schnell mal passieren, was aber keine Gefahr darstellt.
Diese leichten Verletzungen können übrigens auch beim Geschlechtsakt auftreten, auch da sollte keine Panik aufkommen.

Eine tief sitzende Plazenta kann auch zu Blutungen in der Frühschwangerschaft führen, ist das der Fall wird der Arzt mehr Ruhe für die werdende Mutter verschreiben und das Problem löst sich später von selbst.

Sollte es Infektionen geben, dann können auch Blutungen, aber auch ein grünlicher, riechender Ausfluss entstehen. Hierbei zeigt sich, dass ein Gang zum Arzt immer die richtige Wahl ist, denn wer zügig darauf reagiert, wird nichts zu befürchten haben.

Blutungen in Verbindung mit Schmerzen sollten sofort untersucht werden, heißt, ein Termin beim Frauenarzt ist hinfällig, stattdessen sollte man gleich zum Krankenhaus fahren und natürlich versuchen, guter Dinge zu bleiben, damit man sich das Leben nicht noch schwerer macht. Auch hier muss es nichts Schlimmes bedeuten, aber sicher ist sicher.

Ausfluss in der Schwangerschaft

Ausflüsse sind während einer Schwangerschaft (nicht nur in der frühen Phase) ganz normal, auch wenn man das nie in den Filmen sieht. Hat man erstmal den Arzt besucht, wird er in der Regel sehr schnell bestätigen, dass man damit leben muss, Slipeinlagen helfen dagegen.

Ausfluss und Blutungen in der Frühschwangerschaft sollten zwar nicht ignoriert werden, aber auch nicht zu Angstanfällen verleiten, denn das schadet dem Baby nur. Stattdessen sollte man möglichst zeitnah einen Termin mit dem Frauenarzt abmachen und sich untersuchen lassen.

Ein kleiner Tipp: Online und bei Krankenkassen gibt es PH-Handschuhe, mit denen man testen kann, ob der PH-Wert in der Scheide normal ist. So kann man schon vor einem Arztbesuch herausfinden, ob Gefahr auf eine Infektion besteht oder nicht.

Weiterführende Links:

http://www.dein-baby.net/33_die-ersten-drei-monate-der-schwangerschaft/ – Was in den ersten drei Monaten passiert

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