Blue Ridge Parkway: Einen Roadtrip durch die USA planen

Der Blue Ridge Parkway ist ein „National Scenic Byway“, so nennen sich in den USA Straßen, die extra für den Urlaubs- und Freizeitverkehr gebaut wurden. Gut 750 Kilometer lang, verläuft sie entlang der Blue Ridge Mountains. Die Streckenführung ist außergewöhnlich. So verbindet diese Straße Skyline Drive des Shenandoah National Parks mit dem Nationalpark der Great Smoky Mountians. In seiner heutigen Länge – und Form – existiert der parkway seit 1987, die Arbeiten daran begonnen indes schon Ende der 1930er Jahre. Für den gewerbliche Kraftverkehr ist die Durchfahrt verboten, zum Schutz der Natur gilt überall eine Geschwindigkeitsbegrenzung von gut 70 km/h. Ein unbedingtes Ausflugsziel – wenn man sich ohnehin in Virginia oder North Carolina aufhält.
Und das Schönste ist: Für Ihre ganz private Reiseplanung bedarf es nicht viel. Nur ein paar Dinge gilt es zu beachten.

Blue Ridge Parkway Roadtrip: Das sollten Sie beachten!

1

Fortbewegung

Ohne ein Auto, ein Wohnwagen oder ein Motorrad haben sie schlechte Chancen auf dem Parkway. Denn an der Hauptstraße, da läuft es sich schlecht. Sie ist eben keine Fußgängerzone. Einmal auf der Straße angekommen gibt es dutzende, ja hunderte Möglichkeiten das Fahrzeug abzustellen und per Fuß durch die einmalig schöne und nahezu unberührte Natur zu wandern. Von diversen Aussichtspunkten gehen Wege ab: die Einen fünf Minuten, oder aber auch mal einen gesamten Tag führen sie im Park entlang – je nachdem, wonach Ihnen gerade ist. Falls Sie mit einem Wohnmobil anreisen: Auch hierfür gibt es zig Stell- und Campingplätze. Fahren Sie los und nach kurzer Zeit wird der erste ausgeschildert sein

2

Übernachtung

Wenn Sie nicht Ihre eigene Schlafunterkunft mitbringen, so gibt es entlang der Strecke – teils direkt, teils etwas abseits in den nahegelegenen Städten und Gemeinden – viele Hotels, Motels oder Bed and Breakfast-Angebote. Eine Nacht sollten Sie mindestens Zeit mitbringen: 750 Kilometer lassen sich bei einer Geschwindigkeit von durchschnittlich 70 km/h nur bedingt bewältigen, zumal Sie einfach mehr Zeit brauchen für Pausen, kleinere oder größere Wanderungen und, um die Natur vollends zu genießen. Sie könnten natürlich auch nur einen Teil der Strecke zurücklegen – aber Ihnen entgeht was, die Landschaft verändert sich unentwegt.

3

Essen

Falls Sie nicht vollständig mit Essen ausgestattet sein sollten – auch das ist kein Problem. Restaurants und kleinere Snack-Gelegenheiten säumen ihre Fahrt auf dem Blue Ridge Parkway.

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Information

Falls Sie frühzeitig wissen, dass Sie sich eine Fahrt durch den Blue Ridge Parkway nicht entgehen lassen wollen, so können Sie problemlos Karten- und Broschürematerial auf der offiziellen Homepage der Straßenanlage bestellen – und das kostenlos (s. unten). Andernfalls gibt es aber auch unterwegs unzählige Besucher- und Touristenzentren. Die Gefahr, sich entlang der Straße oder auch in der Natur selber zu verlaufen ist äußerst gering, da eine sehr gute Beschilderung installiert wurde – es sein denn, Sie verlassen verbotenerweise die gekennzeichneten Wanderwege.
Weiterführende Links
Eine hilfreiche Kartebübersicht zu allen Attraktionen, Schlafgelegenheiten und sonstigen wichtigen Spots sowie das Formular zur Bestellung des Infomaterials finden Sie unter www.blueridgeparkway.org

Tipps und Hinweise

  • Machen Sie sich einen Routenplan für den Blue Ridge Parkway – aber bleiben sie flexibel in der Umsetzung. Der Park überrascht und hat schon das ein oder anderen Zeitmanagement verändert.

Eine Meinung

  1. Den Blue Ridge kann ich wirklich nur empfehlen! Dem Beiwort „scenic“ wird er mehr als gerecht…wir waren damals auf die kleinen Motels angewiesen, da wir mit dem Motorrad unterwegs waren und Regen drohte. Dementsprechend ist das „Outdoor-Erlebnis“ mit einem Wohnmobil, oder wenigstens einem Auto, als Notfallunterkunft noch größer.

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