Bierkistenrennen – Bier, Sport und fahrende Bierkisten

Die erste Variante des Bierkistenrennens, müssen mehrere Teams, bestehend aus 2 Personen, eine Strecke von etwa 5 Kilometer so schnell wie möglich zurücklegen und dabei den Bierkasten leeren. Die andere Variante hat schon mehr sportlichen Charakter. Hier gilt es der leeren Bierkiste einen Motor, Räder und Lenker zu verpassen und der schnellste Bierkisten-Fahrer zu sein.

Bierkistenrennen – mit Bier zum Sport

Bei dem Bierkistenrennen zu Fuß müssen in kürzester Zeit unter körperlicher Anstrengung pro Person etwa 4 Liter Pils getrunken werden. Über die beste Taktik scheiden sich die Geister. Trinkt das Team am Anfang des Rennes den Kasten leer, um das Gewicht zu reduzieren, droht die Gefahr im Waldgraben zu verschwinden und die Ziellinie die nächsten Stunden nicht zu sehen.

Um ohne größeren Probleme ins Ziel zukommen, bedarf es bei diesem Sport Trinkfestigkeit, Teamgeist und Ausdauer, denn bevor ein Team die Ziellinie überqueren darf, muss der Bierkasten leer sein. Je nach Reglement ist es verboten sich zu übergeben oder Kronkorken zu verlieren. Bier zu verschütten oder es anderweitig zu entsorgen, ist natürlich generell untersagt.

Bierkistenrennen – motorisierte Bierkiste

Bierkastenrennen mit motorisierten Bierkisten haben mittlerweile in einigen Städten einen sehr professionellen Charakter bekommen, bei denen getunte Bierkisten mit Motorradniveau an den Start gehen. Da wird die Bierkiste schon mal mit Offroadreifen getunt und Sportlenkrad des Golfs draufgesetzt.

Erst am 26. September 2009 fand das internationale Bierkistenrennen in Kaufbreuen in Bayern statt, das von der Aktien-Brauerei ins Leben gerufen wurde. 40 Teams aus der Schweiz, Österreich und Deutschland gingen mit ihren motorisierten Bierkisten an den Start. Dabei fordern die strengen Vorgaben den Konstrukteuren einiges an Kreativität und Einfallsreichtum ab. So müssen zum Beispiel Rahmen, Motor, Tank und Räder innerhalb der Kiste eingebaut sein und Luftfilter und Auspuff dürfen maximal 3 cm aus der Kiste herausragen. Ansonsten gilt: Was rein passt, darf rein.

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