Besucht: Mopars and Coffee Season Closer 2019

In lockerer Runde und entspannter Stimmung die Oldtimer-Saison 2019 abschließen – darum ging es auch beim diesjährigen Mopars and Coffee Season Closer, traditionell abgehalten auf dem Gelände einer US Car-Werkstatt in Berlin-Mariendorf.

Wo in diesem Jahr schon der Sommer herausragend war, zeigte sich der Herbst am 19. Oktober von seiner gnädigsten Seite: Trotz grauer Tage davor, trotz Nässe verheißender Voraussagen war es den ganzen Tag nicht nur trocken, sondern sogar sonnig. Gegen einen niedrigen Unkostenbeitrag ließ sich ein kurzweiliger Nachmittag mit Bratwurst, Softdrinks, Prosecco, Pils und natürlich auch dem namensstiftenden Kaffee verbringen. Da ließen sich etliche Anhänger der bollernden Ami-Schlitten nicht zwei Mal zum Saisonabschluss bitten, bestätigt der 47-jährige Jens Wiezorek, der Mopars and Coffee vor acht Jahren initiiert hat: „Der Closer war der Hammer! Dass so viele Leute mit Ihren Autos trotz der Wetteraussichten kamen, einfach nur toll! Im letzten Jahr hatten wir 25 Grad und Sonne pur, aber 2019 waren genauso viele Autos da. Also, ich bin rundum zufrieden. Nun kehrt etwas Ruhe ein, bevor wir noch einen Weihnachtsstammtisch im Flame Diner Mariendorf veranstalten.“

Bestes Betragen beim Mopars and Coffee Season Closer

Der Grill samt hübsch-herbstlich hergerichteten Bierzeltgarnituren stand im ruhigen Hof der US Car Classics in der Grossbeerenstraße, und klassisches Detroit Iron sollte auch mannigfacher Form anrollen. Neben Mopars, also allen Fahrzeugen des Chrysler-Konzerns waren natürlich auch die Fans von General Motors der Ford Motor Company vertreten, von denen gar nicht mal wenige nicht aus Berlin, sondern den Nachbarlandkreisen stammte. Aufgrund nicht verhängter Baujahrsbegrenzung kam ein bunter Mix amerikanischer Automobilhistorie zusammen. Die Gäste vom Mopars and Coffee Season Closer 2019 gaben sich einmal mehr beispielhaft: keine Burnouts, keine angesäuselten Schwachmaten, keine Hifi-Demonstrationen, stattdessen volle Rücksichtnahme auf Kinder und Hunde beim allenfalls sporadischen Anwerfen von Motoren.

PS-Prachtkerle zeichneten das US Car-Treffen aus

Mächtig Muckies zeichneten Dodge Challenger, Plymouth Road Runner und GTX aus, doch neben diesen Mopar Muscle Cars gaben sich auch zivilere Modelle die Ehre: Ein Plymouth Suburban, ein Plymouth Fury Sox and Martin-Tribute, ein Dodge Aspen, ein Chrysler New Yorker und ein Dodge Coronet erfuhren ebenfalls für reges Interesse. Auch Marke mit dem Blue Oval war reichlich vertreten, seien es gleich drei erstklassige Custom Trucks, ein Ford Torino GT 429, eine kleinen Herde Mustangs oder ein 1978er Lincoln Continental Mark V. Chevrolets hatten den Mopars and Coffee Season Closer 2019 vor allem in Gestalt von Pick-ups Trucks und eines Nova-Trios angesteuert, sodass für feinstes Augenfutter gesorgt war. Auffällig war die wie im Vorjahr hohe Qualität der Fahrzeuge, die in der Region häufigenGrotten waren gar nicht erst gekommen.

Ami fahren und Gutes tun

Die familiäre und lockere Stimmung machte wesentlich den Erfolg vom Mopars and Coffee Season Closer aus. Ungezwungenes Kommen und Gehen, die Besatzungen der Autos und Pick-Up Trucks quatschten Benzin; alte Freunde trafen sich wieder, neue Freunde gemacht. Natürlich schepperte auch die Spendendose – immerhin nimmt der harte Kern der Interessengemeinschaft nicht nur an gemeinsamen Ausfahrten zu US Car-Treffen in der Gegend teil, sondern spuckt auch bei Arbeitseinsätzen für wohltätige Zwecke in die Hände. Die in diesem Jahr gesammelten Spendengelder in Höhe von 903,20 € gehen an den „EU DOG e.V.“ erklärte Wiezorek. Das diesjährige Projekt von ist Mopars & Coffee nach dem Season Closer abgeschlossen.

Bilder: ©Arild Eichbaum

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