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    Start » Batik Anleitung: So können Sie die schönen Muster selber machen
    Damenmode

    Batik Anleitung: So können Sie die schönen Muster selber machen

    31. Januar 20113 Minuten Lesezeit

    Natürlich hat man immer noch haarige Männer mit scheußlich und vor allem unpassenden Drucken im Hinterkopf, aber wenn die Farbwahl und die Technik stimmt, muss Batik nicht nach klischeehaften Kiffer-Postern aussehen, sondern kann sich zurück an seine Wurzeln besinnen.

    Eine Batik Anleitung nebst einem kurzen geschichtlichen Ausflug gibt es hier.

    Batik Anleitung: So wirds gemacht!

    1

    Wo kommt Batik eigentlich her?

    Der Ursprung der Batik-Technik liegt im alten Ägypten, bereits 4 Jahrhunderte vor Christus wurden Mumien mit verzierten Leinenstoffen bedeckt. Dabei wurden die Stoffe in Wachs getaucht und Muster wurden mit scharfen Objekten hinein gekratzt.
    In vielen alten Kulturen (China, Afrika, Indien) wurde die Batiktechnik angewendet, da sie die Möglichkeit bot, diffizile Muster auf Stoffe zu übertragen. Die heutigen populären Techniken haben damit natürlich wenig zu tun.
    Das Wort kommt übrigens aus dem Javanesischem und verbindet „amba“ (schreiben) mit „titik“ (Punkt).
    In Europa wurde Batik erst im 19Jh. populär und hatte um die Jahrhundertwende eine richtgehende Erfolgsphase, in der alle möglichen Techniken erdacht wurden, um die Stoffe noch schöner zu gestalten. 

    2

    Populäres Batik

    Die bei uns bekannte Batiktechnik beinhaltet die typischen Batikfarben oder auch Stofffarben, die man im Handel erstehen kann und ist eigentlich sehr einfach.
    Dazu nimmt man ein Kleidungsstück und verknotet oder bindet es mit Gummibändern. Man kann auch kleine Steine (bei robusten Stoffen) hineinbinden oder mit Stöcken und Münzen andere Muster erstellen, der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. Die Batikfarben können unterschiedlich angewendet werden, die genaue Batik Anleitung bei Kalt-, Warm- oder Waschmaschinenwäsche wird jeweils auf den Packungen angegeben. Die meisten Farben muss man zudem noch mit etwas Salz einlösen, aber auch das steht auf den Packungsbeilagen.

    3

    Traditionelles Batiken

    Die originale Technik hat die Muster mit Wachs erstellt, das sorgt für feinere Motive, ist aber nicht für Kinder geeignet, weil das Wachs dabei erhitzt wird und zu leichten Verbrennungen führen kann.
    Bei der Methode wird das Wachs entweder mit einem Pinsel (o.Ä.) aufgetragen, oder mit einem „Tjanting“-Werkzeug, einem kleinen Holzstab an dem ein winziges Kännchen mit Hals befestigt ist, mit dem man sehr detaillierte Zeichnungen und Muster vornehmen kann.
    Beim Wachsen sollte man darauf achten, dass das Wachs nicht zu kalt und nicht zu heiß ist und ganz durch den Stoff dringt, damit die Farbe nicht durchdringen kann. Nach dem Verzieren färbt man es in der kalten Handwäsche. Bei der Wachsbehandlung sollte der Stoff normal getrocknet werden.
    Will man eine zweite Schicht herstellen, trocknet man das Kleidungsstück einfach, entfernt das Wachs durch Ausbügeln oder Auskochen und beginnt die Prozedur (mit einem neuen Muster und einer anderen Farbe) noch einmal.

    Schwierigkeitsgrad:  

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