APB Reloaded: Was hat sich zum einstigen All Points Bulletin Flop geändert?

APB Reloaded hat ein schweres Erbe zu tragen. Noch letztes Jahr wurde All Points Bulletin (kurz: APB) wegen Spielerschwund eingestellt. Kein Wunder, so hat man es geschafft zahlende Mitspieler in einer Weise zu verärgern, die sich keine Firma der Welt leisten kann. Im neuen Anlauf, unter neuer Firmenflagge von K2, verzichtet man auf das Zwangs-Abo und bietet vorrangig ein kostenloses Modell für Spieler an. Kann es das schon gewesen sein?

Die Veränderungen in APB: Reloaded

PC-Neueinsteiger beklagten damals die halbstündige Einführung in All Points Bulletin, die für viele bereits für viel Frust sorgten. Als man seine Lebenszeit darauf verschwendet hatte, durfte bei den gleichermaßen langweiligen Missionen Zeit verschwendet werden. Erste Action gab es erst Stunden danach. Gestartet wird weiterhin im Auswahlmenü, welches uns vor die Auswahl stellt zwischen Kriminellen und Vollstreckern zu wählen. APB wird gerne als GTA Multiplayer-Abklatsch bezeichnet, welches sich in Grand Theft Auto: San Andreas Multiplayer mit der Modifikation Cops n“ Robbers einen ganz eigenen Namen gemacht hat. Und tatsächlich sieht das Spiel genau so aufgebaut aus. Frischere Grafik gibt's immerhin. Leider bleiben die Charaktermodelle unangetastet und optisch tut sich nicht viel. Der Charakter-Editor bleibt weiterhin erhalten und bietet maximale Individualisierung. Da schaut selbst Brink in die Röhre! Vor allem ist nach der ersten Auswahl noch lange nicht Schluss. Im Verlauf des Spiels werden zusätzliche Anpassungen durch Erfolge in Missionen freigeschalten. Eine minimalisierte Einführung und der Verzicht auf ellenlange Ödnis ist ein wichtiger Pluspunkt, um neue Spieler zu gewinnen. Die Entscheidung das Spiel kostenlos anzubieten ist aber die eigentliche Neuerung und der Grund, es in Zukunft selber auszuprobieren und den Schnupperkurs in eine getreue Spielerschaft umzumünzen. Das weitere Prinzip hat man sich von Zynga und seinen Social Games auf Facebook abgeschaut.

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Weiterhin gibt es Missionen für den Solisten oder Teamkameraden, welche vom Einbruch bis über ausgewachsene Straßenschlachten reichen können. Die Vielfalt begrenzt sich auf Kriminelle Aktionen und der Verhinderung dieser. Eine Option sich einfach nur nützlich in der fiktiven Stadt San Paro zu machen fehlt weiterhin. Einfach mal kleines Geld verdienen für zwischendurch wäre ein nützlicher Zeitvertreib.

Vorläufiges Fazit

Das Spiel bleibt ein simpler Third-Person MMO-Shooter. Die Änderungen sind verhalten. Positiv ist die Erweiterung der Stadt um neue Distrikte. Wichtig ist aber, dass das Spiel jetzt kostenlos ist und damit der Grund des damaligen Aus‘ behoben wurde. Im Prinzip könnte das Spiel ein Erfolg werden. Ist nur die Frage, ob der Skandal um die Preisschwankung der Abopreise einen nachhaltigen Schaden brachte, oder ob der Neustart gelingen kann. Die offene Beta-Phase läuft bereits. Inwiefern ein Bezahlmodell für Vorteile eingeführt werden wird und wie die Preise aussehen könnten, ist derzeit unbekannt. Ein Erfolg wäre APB Reloaded aus jetziger Sicht zu gönnen.

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