Angst vorm Frauenarzt: So wird der Besuch kein Problem

Der erste Besuch beim Frauenarzt kann eine ganze Menge Bauchschmerzen verursachen – darum tut es gut, vorher über einige Dinge nachzudenken und mal die Perspektive zu wechseln.

Wie ist es eigentlich, Frauenarzt/ärztin zu sein?- Tagtäglich nur mit Frauen zu tun zu haben, die mit all ihren Hormon- und Gefühlsproblemen, in die Praxis stürmen.
Für pubertierende Mädchen ist man die Verkörperung vieler Ängste, für viele Frauen, die „beste Freundin“, die manchmal tatsächlich einige Dinge mehr weiß als der Ehemann und die echte, beste Freundin, und für Schwangere ist der Frauenarzt der sichere Anker. Für den Arzt selbst aber, der vielleicht seit 20 Jahren praktiziert, ist alles nur noch Routine.

Diese Tatsache im Kopf zu behalten, ist die allerwichtigste Regel für einen angenehmen Frauenarzttermin! Für den Arzt ist es weder peinlich noch speziell noch ungewöhnlich, sondern genauso Routine wie der Alltag in der Schule. Und genauso wie ein Lehrer sich im Laufe der Zeit selbst an laute, andersartige, langsame und ungewöhnliche Schüler gewöhnt und sie als gestandener Lehrer schon wieder als normal wahrnimmt, ist auch der Frauenarzt an große, kleine, dicke und dünne Frauen gewöhnt, und zerbricht sich nicht den Kopf darüber, ob eine von ihnen der Norm entspricht.

Also, bevor die Angst vorm Frauenarzt in Panik ausartet, sich erst einmal bewusst werden, welche Ängste einen bewegen, und ob das überhaupt realistische Ängste sind oder nur Hirngespinste.

Um diese ganze Ungewissheit- Angst-Hirngespinst-Geschichte mal aufzudröseln, werde ich auf einige Fragen eingehen.

  • Was ist die Angst vorm Frauenarzt?
  • Wann muss man zum Frauenarzt?
  • Was macht einen guten Frauenarzt aus?
  • Wie kann man sich auf den Termin vorbereiten?
  • Was passiert bei der Untersuchung?
  • Und, was ist mit den „wichtigen Fragen des Lebens“?
  • Zum Schluss: Der Frauenarzt und die lieben Eltern?

Angst vorm Frauenarzt: So überwindest du deine Furcht!

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Die Angst vor dem Frauenarzt!

  1. Vermutlich gibt es so viele „Frauenarztängste“, wie es Mädchen gibt. Sie haben Angst, nicht normal auszusehen, verspottet zu werden, dass der Arzt sie zu dick findet, dass sie zu jung oder zu alt sind, um zum ersten Mal zum Frauenarzt zu gehen, dass es wehtut, dass der Arzt irgendetwas Beunruhigendes feststellt, dass er sehen kann, ob man sich selbstbefriedigt, dass man Sex hat oder nicht, vor dem „komischen Stuhl“, was er den Eltern erzählen wird… und vor noch viel, viel mehr.
  2. Wenn du ein bißchen Muffensausen hast, erstell dir am Besten eine Mantra-Checkliste im Kopf, die du die gesamte Zeit „runterleiern“ kannst:
  • Für den Arzt ist die Situation nicht peinlich, nur du empfindest das so.
  • Wahrscheinlich bist du an diesem Tag schon die 10. Patientin und die Einzige, die keine eklige Pilzinfektion hat.
  • Jeder Mensch hat ein anderes Gesicht, und genauso haben auch alle einen unterscheidlichen Intimbereich. Der Arzt unterteilt nicht in „hübsch“ und „hässlich“, sondern in „gesund“ und „krank“.
  • Der Arzt ist dein Freund.
  • Egal, ob und was es für Probleme gibt. Er wird weder mit dir schimpfen noch dich verspotten, sondern immer versuchen, dir zu helfen.
  • Wenn du dich nicht wohl fühlst, kannst du jederzeit ohne Angabe von Gründen wieder gehen. Also, der Arzt sollte bloß nett zu dir sein…!

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Wann muss man eigentlich zum Frauenarzt?

  1. Es gibt nicht den einen Tag, an dem jeder beim Frauenarzt gewesen sein sollte. Mit 12 Jahren aus Neugierde hinzugehen ist genauso in Ordnung wie mit 24 Jahren aus akutem Anlass. Bei Notfällen (z.B. Verdacht auf HIV-Infektion), Problemen mit der Menstruation oder anderen körperlichen Beschwerden sollte der Frauenarzt aber aufgesucht werden. Außerdem wird empfohlen, einmal im Jahr zur Kontrolle und Vorsorge zur gehen; ab dem 20. Lebensjahr bezahlt die Krankenkasse eine jährliche Krebsvorsorge. Des Weiteren kann jeder jederzeit zum Frauenarzt gehen, wenn er bestimmte Fragen hat, übrigens auch Männer.
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Was kennzeichnet einen guten Frauenarzt?

  1. Jaja, die berühmt-berüchtigte Frage nach dem guten Frauenarzt. Das fängt schon mit der Frage nach dem Geschlecht an: Ist eine Frauenärztin besser oder ein Frauenarzt?
  1. Seit Jahren hält sich hartnäckig das Gerücht, dass weibliche Frauenärzte brutaler und ruppiger seien. Das stimmt natürlich nicht. Ob man sich einen Frauenarzt oder eine Frauenärztin sucht, sollte das eigene Gefühl entscheiden- das weiß solche Sachen ziemlich gut.
  2. Um einen guten Frauenarzt zu finden, ist es oftmals hilfreich, eine Freundin, Schwester, Tante, Cousine oder Mutter zu befragen. Im Zweifelsfall alle; und am Besten noch sämtliche Informationen über ihren ersten Frauenarztbesuch, ihre positiven und negativen Erfahrungen herausquetschen.
  3. Viele Frauenärzte bieten extra Teenie-Sprechstunden an, in denen sozusagen etwas „Praxisluft“ geschnuppert werden kann, ohne dass es ernst wird.
  4. Ein guter Arzt hat eine schöne und angenehme Praxis. Dort gibt es oft viele Mädchen-Zeitschriften, die Wände sind tapeziert mit Babybildern, die Mütter ihrem Frauenarzt als Dankeschön schenken, und oft sind auch Schwangere im Wartezimmer zu sehen, mit Glück sogar Neugeborene.
  5. Ein guter Arzt wird sich Zeit für seine Patienten nehmen, er hat auch die Erfahrung, um zu wissen, dass das „erste Mal“ etwas aufregender ist. Er hört geduldig zu, nimmt seine Patienten ernst und zeigt viel Einfühlungsvermögen. Er erklärt, was er für Instrumente benutzt und was er gerade genau tut, und wird auch die Ergebnisse der Untersuchung ausführlich und geduldig erklären.
  6. Des Weiteren führt er die Untersuchung möglichst behutsam durch und benutzt angewärmte Instrumente.
  7. Wenn all das stimmt, und Du dich auch noch wohl fühlst- dann bist du in den richtigen Händen.
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Wie kann man sich auf den Termin vorbereiten?

  1. Um die Angst vorm Frauenarzt zu verringern, sollte man sich gut auf den Termin vorbereiten. Wie gesagt, gerne mit allen weiblichen Verwandten und Freunden darüber reden und möglicherweise auch eine Begleitperson mitnehmen, die Händchen hält.
  2. Falls man beim ersten Termin schon auf den gynäkologischen Stuhl möchte, sollte man sich einen Rock oder ein langes Oberteil anziehen, sodass man sich auf dem Untersuchungsgerät nicht allzu nackt fühlt. Um dich selbst sicher zu fühlen, am Besten kurz vorher noch einmal duschen. Die Behauptung, dass man beim Frauenarzt immer rasiert sein muss, stimmt übrigens nicht. Jeder kann kommen, wie er möchte.
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Was passiert bei der Untersuchung?

  1. Nun, zunächst erfolgt nicht sehr viel Spannendes. Die Arzthelferin wird den Blutdruck messen und verschiedene Daten aufnehmen, genauso wie beim normalen Arzt.
  2. Anschließend erfolgt ein Gespräch mit dem Frauenarzt. Wenn man unsicher ist, Fragen oder Ängste hat, kann man das gleich sagen und darüber reden. Ansonsten fragt der Arzt meistens, wann man das letzte Mal seine Periode hat, ob es in der Familie ein erhöhtes Risiko für bestimmte Krankheiten gibt usw. Aber wenn man eine Frage nicht beantworten möchte, muss man das nicht tun.
  3. Danach kann die Untersuchung erfolgen. Muss aber nicht, wenn man noch nicht möchte, kann man auch bis zum zweiten Termin warten. Falls du vor der Untersuchung sehr viel Angst hast, kann es dir passieren, dass du dich auf den Stuhl legst und dann denkst: „Huch, schon vorbei.“ Sie ist meistens wirklich sehr kurz und der Arzt wird dir auch nach Möglichkeit helfen, dich zu entspannen.
  4. Im Normalfall macht der Arzt eine Tastuntersuchung und betrachtet mit dem Spekulum den Intimbereich. Er sucht nach Anomalien oder Zysten; anschließend macht er noch einen Abstrich (mit einem Wattestäbchen entnimmt er etwas Sekret). Der Abstrich wird ins Labor geschickt und auf mögliche Auffälligkeiten untersucht. Und wenn alles in Ordnung ist, dann kann man schon wieder gehen.
  5. Manchmal wird der Arzt noch die Brust nach Knötchen abtasten, aber das kommt eigentlich erst in einem späteren Alter vor.
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Die wichtigen Fragen des Lebens!

  1. Nein, ein Arzt kann nicht sehen, ob ein Patient schon mal Sex hatte.
  2. Nein, ein Arzt kann auch nicht sehen, ob ein Patient sich selbst befriedigt.
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Der Arzt und die lieben Eltern!

  1. Grundsätzlich unterliegt der Arzt der Schweigepflicht. Lässt sich aber ein Mädchen unter 14 Jahren die Pille verschreiben, muss der Arzt den Eltern auf Anfrage Auskunft geben. Ist die Patientin zwischen 14 und 16 Jahren alt entscheidet der Arzt, ob er sich absichern möchte, indem er eine Einverständniserklärung der Eltern verlangt. Ab 16 Jahren unterliegt der Arzt der Schweigepflicht, auch gegenüber den Eltern.

2 Meinungen

  1. Warum werden Männer Gynäkologen?Hier einige nicht überraschende Antworten.„Sexualität beim männlichen Frauenarzt ( Gynäkologen) ? „Gerhard Amendt , emeritierter Professor am Institut für Geschlechter- und Generationenforschung der Universität Bremen in seiner Studie zum Berufsstand der Gynäkologen:“ Der Mann in Gynäkologengestalt nähert sich der Frau in einer Art und Weise, die ihm sonst nur in einer Liebes – und vertrauten Beziehung gestattet ist.“ Amendt sieht die Grenze zwischen gynäkologischer Untersuchung und sexueller Berührung mit den Händen ineinander übergehend . Was viele Frauen verdrängen und die meisten Männer schon immer befürchtet haben. Es geht hier nicht um sexuelle Grenzverletzungen von Frauenärzten, gar im Bereich strafrechtlicher Verantwortung. Es geht um „ normale „ Untersuchungshandlungen von Frauenärzten an ihren Patientinnen, Abtasten der Brüste, Untersuchung von Vagina und Rektum mit Fingern oder Einführen von Gegenständen, intimes Patientinnengespräch u.ä..Wird dadurch ein männlicher Gynäkologe sexuell stimuliert?Zum Verständnis der Sexualität des Frauenarztes sind Kenntnisse über das Funktionieren männlicher Sexualität hilfreich. Männerarzt Dr. med. Frank Sommer,( „ Docinsider.de „) zum Thema männliche Sexualität :“Die Erektion (Gliedversteifung) wird oft durch erotische Reize ausgelöst, zum Beispiel optische oder taktile (d.h. durch Informationen, die durch Berührung der Genitale oder der so genannten erogenen Zonen übermittelt werden)“.Der Männerarzt Prof. Dr. Georg Pfau( „ Es gibt nun mal zwei Geschlechter“ ): „ Die Erektion wird von einem komplizierten Reflex gesteuert, der nicht beeinflusst werden kann. Auslöser sind visuelle, akustische und mechanische Reize, die auf einen Mann einwirken.“ …“ und weil diese Sexualhormone ganz unterschiedliche Einflüsse auf das Sexualverhalten besitzen, sind Männer und Frauen nirgends so unterschiedlich wie beim Sex.“Kann männliche Sexualität die beiden Handlungen, medizinische Untersuchung und sexuelle Stimulation voneinander trennen ?Was sagen Frauenärzte selbst dazu ?:Der Frauenarzt Prof. Dr. Hans Harald Bräutigam, Jahrzehnte lang Chefarzt einer Frauenklinik, in seinem autobiografischen Buch „Beruf Frauenarzt – Erfahrungen und Erkenntnisse eines Gynäkologen, S. 37 ff :„Natürlich sind Ärzte … sexuell lebendige Wesen. Auch zu meiner Zeit sind einige wenige Kollegen mit der Nähe zum anderen… Geschlecht nicht fertig geworden. Der Ansturm der Gefühle, der nicht zu unterdrückenden Wünsche droht sie zu überwältigen…. Gut wenn sie das begreifen, ehe es zu dem kommt, was recht unscharf Übergriffigkeit genannt wird, aber besser mit dem juristischen Begriff als Verstoß gegen die sexuelle Selbstbestimmung von Patienten oder gar als Vergewaltigung bezeichnet werden sollte.Wie häufig das vorkommt – und es kommt häufig vor, damals wie heute – und ob und wie viele Frauenärzte wie oft bei den Untersuchungen Erektionen haben oder danach masturbieren, das interessierte nicht.Und völlig frei von erotischen Anwandlungen war auch ich nicht, …In der Zweisamkeit des Sprechzimmers, in dem keine Zeugin mehr erforderlich war,… stellten sich weit eher Sympathien bis hin zu erotischer Attraktion ein “. ( Ärztinnen sind der modernen Zeit geschuldet. )Frauenarzt Dr. Bräutigam räumt auch mit der Mär der Frauen und mancher Männer auf, „ wenn man 30 weibliche Geschlechtsteile am Tag gesehen hat, vergeht einem der Appetit auf Sexualität“ u.ä.. Bräutigam: „Ich weiß, mancher meint, wie der Bäcker bald keinen Kuchen mehr sehen könne, verginge dem Gynäkologen rasch der erotische Appetit. Das stimmt weder hinsichtlich aller Bäcker und – noch viel weniger – für Gynäkologen. Der Bäcker kann zudem auf andere Speisen ausweichen, die Sexualität hat im Normalfall nur ein Ziel…““( Ejakulation) Bräutigam weiter:“ Das sexuelle Verlangen ( ist ) in seinem Wesen nach unstillbar und höchstens vorübergehend ruhig zu stellen. Warum sollte mir das anders gehen, bloß weil ich professionell mit Frauen und ihrer Geschlechtlichkeit zu tun hatte.“Frauenarzt Bräutigam zum Motiv der Berufswahl von männlichen Gynäkologen: „(Frauenärzte )…, die eingestandenermaßen Gynäkologen geworden sind, weil sie sich zu Frauen hingezogen fühlten.“Die „ Zeit online „ berichtet in einem Artikel „ Machen Sie sich frei „ zur 25. Jahrestagung der DGPGG ( Gynäkologenkongress ) in Bremen:“ … wollten die Teilnehmer wissen, wie sie mit ihren eigenen erotisch-sexuellen Problemen und denen ihrer Patientinnen umgehen sollen.(Es ) … wurde vielmehr deutlich, dass Ärztinnen und Ärzte… Menschen sind. Eine Binsenweisheit, die oft verdrängt wird. Für die Hamburger Psychotherapeutin Viola Frick-Bruder haben „Ärzte sexuelle Wünsche, Phantasien und homo- und heteroerotische Abweichungen wie andere auch“. Aus Unsicherheit gäben die Mediziner jedoch oftmals vor, erotische Empfindungen oder sexuelle Wünsche seien ihnen bei ihrer Berufsausübung fremd. In Bremen berichteten die Teilnehmer einer Selbsterfahrungsgruppe freimütig, dass ihre Berufswahl auch mit dem Vergnügen an erotischen Empfindungen in der Begegnung mit Patientinnen zu tun gehabt habe .“Die Schweizer Journalistin Barbara Lukesch ( „ Die Gynäkologinnen kommen „ ) in einem Interview mit der Präsidentin des Dachverbands Schweizerischer Patientenstellen Ruth Dual:Lukesch : „ Innerhalb der Gynäkologen-Szene kursiert offenbar der Witz, wonach jeder Mann, der Frauenarzt werden will, ein psychiatrisches Gutachten von sich erstellen lassen muss, um seine Unbedenklichkeit zu belegen. Wie bewerten Sie eine solche Aussage?“Dual: „Der Spruch ist mit Sicherheit eine Reaktion auf die vielen Fälle von sexueller Gewalt in Gynäkologenpraxen, die eine Katastrophe für die männlichen Vertreter des Berufs darstellen. Wobei sich heute ganz abgesehen von diesen Fällen immer mehr Frauen die Frage stellen, was eigentlich die Motivation eines Mannes ist, der Frauenarzt werden will.“Lukesch: „Spielt womöglich nicht allein das Interesse an medizinischen Fragen eine Rolle? „Dual:“ Dass die Lust an der Macht über Frauen bei einigen eine Rolle spielt und bei anderen auch eine gewisse sexuelle Motiviertheit, darf ja inzwischen offen ausgesprochen werden.“ Noch zwei Ärzte vom Fach::Dr. Bibiana Kalmar, Frauenärztin und Frauenarzt Dr. Volker Korbei stellten sich den Fragen der“ Standard at.“, Österreichs Online – Medium für Frauen dieStandard.at: Was interessiert insbesonders so viele Männer an dem Fach?Frauenarzt Dr.Volker Korbei: ! … ich glaube, es geht hier sehr viel um Macht über Frauen und um Sexualität. Viele Gynäkologen haben ein gestörtes Frauenbild.“dieStandard.at: Das hat dann aber doch wohl sehr viel mit Sexualität zu tun?!Dr. Bibiana Kalmar:“ Natürlich! Jeder Arzt, der sagt, Gynäkologie habe nichts mit Sexualität zu tun, sagt damit in etwa: Brot hat nichts mit Ernährung zu tun.“Dr.Volker Korbei (lacht): „Es gibt tatsächlich Ärzte, die das behaupten. Aber das sagt sehr viel über deren Persönlichkeitsstruktur aus.“ Und weiter : „ …das hat auch damit zu tun, dass ich sie (die Patientinnen ) attraktiv finde. Ich sage Ihnen ganz offen: Wenn mir die Patientinnen als Frau nicht mehr gefallen, dann höre ich mit meiner Praxis auf. „Der Frauenarzt und Fachbuchautor Professor Dr. Bitzer ( „ Der männliche Gynäkologe und seine Patientin“) über die Sexualität des männlichen Gynäkologen in der Patientinnen -Beziehung : „ Dabei werden erotisch – sexuelle Triebbedürfnisse im Fühlen und in der Phantasie zugelassen und wahrgenommen.“ Bitzer in einem Referat auf der Jahrestagung der DGPGG( Gynäkologenkongress) in Bremen 1996zum Thema“ Der männliche Gynäkologe und seine Patientin“: „Ich werde diese durchaus verständlic
    he Lust nicht befriedigen. Ich werde weder über die Häufigkeit von Erektionen bei männlichen Gynäkologen noch über deren Masturbationsgewohnheiten berichten. Nicht, weil es das nicht gibt, sondern weil eine isolierte, abgespaltene Darstellung solcher Befunde das Erotisch-Sexuelle eigentlich abwehrt, anstatt es anzunehmen und zu verstehen.“ Frauenarzt Dr. Bitzer weiter: “Das Bild der Frau, die zum männlichen Gynäkologen geht, variiert ebenfalls erheblich: von der vom Gynäkologen ausgebeuteten Hilflosen, über die in ihren Gynäkologen verliebte, abhängige Romantikerin weiter zur heimlich, das versteckt Erotische der Situation genießenden Raffinierten hin zur verführerisch, dominanten Hysterischen.“( Edith Bauer u.a. (Hrsg.) Psychosomatische Gynäkologie und Geburthilfe – Beiträge der Jahrestagung 1996, Psychosozialverlag Göttingen 1997 )Jeder 25 jährige Medizinstudent, nach Physikum und Klinikum, weiß spätestens bei seiner Entscheidung für eine gynäkologische Facharztausbildung, wie der Anblick und das Berühren weiblicher Geschlechtsteile auf seine männliche Sexualität wirken.Was die Gynäkologie von Frauen hielt, hat der Frauenarzt Dr. Möbius vor 100 Jahren veröffentlicht in seiner Schrift: „Über den physiologischen Schwachsinn des Weibes“: “ Nach alledem ist der weibliche Schwachsinn nicht nur vorhanden, sondern auch notwendig… Jemand hat gesagt, man solle von dem Weibe nicht mehr verlangen, als dass es „gesund und dumm“ sei…“.Die Sexualität des Frauenarztes ist keine Frage von Meinungen, sondern eine Erkenntnis.

  2. Das ist ein echt spannender Artikel zum Thema Frauenarzt. Ich werde mich dazu mal noch etwas mehr informieren.

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