Angespielt: Paradise

So heißt die Hauptfigur, mit der ihr durch die grafisch faszinierende Welt von Maurania streift und eure Rätsel zu lösen habt. Jedoch täuscht die fantastische Optik(wirklich paradiesisch) über die tatsächliche Stimmung hinweg. Denn so harmonisch wie es scheint, ist es in „Paradise" bei weitem nicht.

Es herrscht Kriegstimmung in Maurania (irgendwo in Afrika), weil böse Rebellen den alten König Rodon stürzen wollen. Dieser eben genannte König Rodon ist der Vater eurer Hauptfigur Ann. Und wie kann es anders sein, als dass der dahinsiechende Vater noch einmal seine Tochter sehen will. Er lässt nach ihr schicken und sie folgt dem Ruf ihres Vaters. Doch dies wäre kein Adventure, wenn diese Reise für Ann nicht zu, für Point&Click-Spiele, obligatorischen Problemen führen würde. Ihr Flugzeug wird auf der Reise zu Ihrem Vater von den Rebellen abgeschossen. Dementsprechend muss sie sich also alleine durch den Dschungel Mauranias kämpfen. Begleitet wird sie von einem mysteriösen schwarzen Panther, der während des Spiels immer wieder auftritt.

Die Story erscheint daher vielleicht ein bisschen dünn, doch wichtig sind im Endeffekt nur die Art und Weise der Rätsel, die Flexibilität dieser und die Möglichkeiten, wie der Spieler diese Rätsel lösen bzw. knacken sollen.

Jedoch sind diese, im Gegensatz zu denen im grandiosen Comeback-Adventure Dreamfall, weniger ausgetüftelt. Adventure Einsteiger werden hier deutlich mehr Spaß haben, als die „Veteranen" unter uns. Häufig stehen mehr oder weniger sichtbare Gerätschaften in der Gegend herum, die durch gefundene Gegenstände aktiviert oder komplettiert werden müssen. Auf wirkliche Knobeleien muss der Gamer verzichten. Aber wer sagt, dass ein Adventure immer einem Hardcore-Soduko gleichen muss, um ein voller Erfolg zu werden? Niemand! Daher kann ich auch gut damit leben, dass die Rätsel meistens von Abschnitt zu Abschnitt gelöst werden müssen, ein bisschen weniger komplex sind und dadurch ein super Flow in dieses Game kommt. Aufgrund dessen kann es gar nicht passieren, dass sich die Abenteurer in diesem Spiel verlaufen.

Inmitten der verschiedenen Abschnitte gibt es, wie auch bei Dreamfall, die herrlichen Film– und Zwischensequenzen zu bewundern, die bei „Paradise" von einem herrlichen Afrika-Sound untermalt werden.   

Grafisch ist dieses Spiel wieder mal ein richtiger Leckerbissen. Die Umgebung, die eigentlich im 2D-Style kreiert und mit einer 3D-animierten Person versehen wurde ist typisch für ein Adventure. Ändern wird sich das wohl nie, um den Charme auf ewig beizubehalten. Die liebevollen Details, wie herumfliegende Insekten im bunten Dschungel, sind schön mit anzusehen. Wo dennoch mehr auf Qualität anstatt auf Quantität hätte gesetzt werden müssen, sind die Unmengen an Charakteren. Folglich kommt es dazu, dass alle Personen zwar für grafische Abwechslung sorgen, diese Personen dadurch indessen an ein wenig Oberflächigkeit leiden.    

Insgesamt gesehen, sorgt „Paradise" dennoch für viel Abwechslung. In erster Linie werden Rookies der Szene an diesem Spiel jedoch mehr Spaß haben, als die Senioren unter uns, da die Spieldauer wohl bei ca. 12 Stunden liegt, und die Rätsel ohne große Umschweife zwangsläufig zum Ziel führen. Andererseits ist dies auch ein Plus, weil schließlich auch schon Spiele auf den Markt geschmissen wurden, die uns durch die fantastischsten (im negativen Sinne) Aufgaben letztendlich den Spielspaß raubten. Grafisch, Sequenzen- und Soundtechnisch lohnt es sich allemal den Rechner anzuschmeißen. Über die paar Ruckler und 3 Abstürze während des Spiels kann ich hinwegblicken. Schließlich kann dies auch an meinem PC gelegen haben, wobei ich die Stabilität meines „De Luxe-Rechners" nicht in Frage stellen will  .

3 Meinungen

  1. Obwohl ich von mir behaupten kann, regelmäßig spielezeitschriften zu lesen, ist das spiel wohl irgendwie an mir vorbei gegangen, na ok ich spiel ansich viel mehr PS. kommt das Spiel den auch für die Playstation raus?

  2. Hallo zusammen,ich bin auf die Seite gerutscht und habe mir diesen und andere Beiträge mal durchgelesen.Ich finde es ja wirklich klasse,das es so eine Seite gibt,wo man sich untereinander austauschen kann.Aber grade bei diesem Bericht,werd ich wirklich mies.Meine Mutter macht nun schon lange den Job Tagesmutter und dann so ein Kommentar zu lesen,tut auf der einen Seite echt weh,wenn eine Tagesmutter so dargestellt wird,als würde sie die Kinder in der Zeit wo sie da sind,nur ins Zimmer setzen,Türe zu und warten bis die Mutter das Kind wieder abholt.;Nachteilig sind sicher die eingeschränkten Unternehmungen, aber die kann man ja auch gemeinsam mit der Familie machen;Sicherlich gibt es auch genug schwarze Schafe,aber es wird so dargestellt,als würde jede Tagesmutter so sein.Ich kann aus eigenen Erfahrungen sagen,das die Tagesmütter die ich durch meine Mutter kennengelernt habe,alle mit ihren Tageskindern draußen sind,soweit wie es das Wetter zulässt,(solange es nicht eimerweiße schüttet).Deswegen würde ich bei diesem Kommentar,nicht alle Tagesmütter so darstellen.Einige Tagesmütter sind auf jeden fall durchaus mehr besorgt wie die eigenen Mütter um ihre Kinder.

  3. Hallo liebe Eltern,

    ich finde die Wahl des Kindergarten und ob ueberhaupt Kindergarten auch sehr schwierig. Ich bin in meiner Recherche auf eine sehr hilfreiche seite gestossen, die unter anderem Auswahlkriterien fuer Kindergaerten bietet. Vielleicht helfen die Euch ja auch weiter.

    Viele Gruesse
    Sabine

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