Andrea Petković Porträt: Ehrgeiz und Siegeswillen zeichnen das junge Talent aus

Andrea Petković ist mit ihren 23 Jahren Deutschlands derzeit beste Tennisspielerin.

Ihre Profi-Karriere begann die Darmstädterin mit bosnisch-serbischer Abstammung im zarten Alter von 16 Jahren, nachdem sie zuvor an der Georg-Büchner-Schule in Darmstadt die zehnte Klasse übersprang und ihr Abitur mit einem herausragenden Notenschnitt von 1,2 erfolgreich abgeschlossen hat.

Seitdem geht ihre Karriere steil bergauf und sie konnte schon zahlreiche wichtige Titel einheimsen.

Andrea Petković: Wird sie die nächste Steffi Graf?

Am 9. September 1987 in Tuzla, Bosnien und Herzegowina geboren, wuchs Andrea Petković als Tochter eines serbischen Vaters und einer aus Bosnien und Herzegowina stammenden Mutter unter idealen Bedingungen für eine vielversprechende Karriere auf: Ihr Vater, selbst ein ehemaliger Tennisprofi und in den darauf folgenden Jahren tätig in einem Tennisclub in Darmstadt, führt sie im Alter von sechs Jahren an den Tennissport heran und fördert sie bestmöglich, was durch eine Emigration der Familie nach Deutschland gekrönt wird.

Im Alter von gerade einmal 16 Jahren gewinnt Andy dann zum ersten mal ein ITF-Turnier in Antalya. Von da aus, geht es kontinuierlich vorwärts, denn es folgen wichtige und auch lukrative Siege von Turnieren in Podgorica (auch 2004) und in Davos und Alphen aan den Rijn (beide 2005), die allesamt mit 10.000 $ dotiert waren. Ein weiterer Coup gelingt ihr 2006 bei einem Turnier in Sofia, das mit 25.000 $ dotiert war. 2007 wurde Andy dann erstmals von der deutschen Teamchefin Barbara Rittner für den Fed Cup gegen Kroatien in Fürth nominiert, wo sie eine hervorragende Leistung darbot. Im selben Jahr nahm Petković bei den French Open 2007 auch zum ersten Mal an einem Grand-Slam-Turnier teil. Ohne einen Satzverlust schaffte sie dort die Qualifikation für das Hauptfeld, wo sie der späteren Wimbledon-Finalistin Marion Bartoli schließlich in der zweiten Runde nur knapp unterlag.

Nachdem Sie ebenfalls 2007 in Contrexéville ihr sechstes ITF-Turnier gewann, stand sie am 30. Juli 2007 zum ersten mal unter den Top 100 der Tennis-Weltrangliste. Im Dezember des selben Jahres wurde Andy dann auch in Biberach zum ersten Mal Deutsche Meisterin bei den Aktiven.

Besonders starker Ehrgeiz und Siegeswillen zeichnen Andy aus

Den wohl schwärzesten Tag ihrer noch so jungen Karriere hatte die damals 21-jährige im Januar 2008 bei den Australian Open. Dort erlitt sie nach nur zwei Minuten Spielzeit in der ersten Runde im Match gegen Anna Tschakwetadse einen Kreuzbandriss. Daraufhin musste Andy nicht nur fast acht Monate pausieren, sondern fiel auch aus den Top 100 der Weltrangliste bis auf einen Platz weit über 400. Doch durch ihren unbändigen Willen und ihrem starken Ehrgeiz schaffte sie es noch bis Jahresende, sich wieder bis auf Platz 315 vorzuarbeiten. 2009 gewann sie dann nicht nur ihren ersten WTA-Titel in Bad Gastein, sondern wurde auch zum zweiten Mal Deutsche Meisterin.

Nach bislang einem gewonnen WTA-Turnier im Einzel, 8 TIF-Turniertitel im Einzel sowie drei gewonnenen ITF-Turnieren im Doppel und zwei Deutschen Meistertiteln, startet auch das Jahr 2011 gut für Andrea Petković. So kam sie beim WTA-Auftakturnier in Brisbane bis ins Finale. Und auch bei den Australian Open 2011 erzielte sie besonders gute Leistungen: Hier ging sie an Nr. 30 gesetzt ins Turnier und erreichte durch einen Sieg über Maria Scharapowa schließlich sogar ihr bestes Grand-Slam-Ergebnis. Derzeit belegt Andy damit Platz 24 der Weltrangliste.

Eine Meinung

  1. Wirklich stark wie sie sich vorgekämpft hat. Man kann nur hoffen, dass sie das Niveau halten und vllt noch steigern kann.

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