Alberobello: Die Stadt der Kegelbauten

Alberobello – eine Stadt im Herzen Apuliens

Die „Trulli“, die ganze Stadtteile und damit das Wesen von Alberobello ausmachen, sind nämlich reizende Gebäude ganz ohne Mörtel und mit Dächern aus Bruchstein und wurden vorwiegend von Hirten gebaut, die den hohen Steuern entgehen wollten. Girolamo der Zweite, Herzog von Acquaviva weigerte sich nämlich, die horrenden Gebühren zu bezahlen, nur weil er ein kleines Städtchen errichten wollte und führte die Trulli ein, denn – so der Plan – die leicht zu demontierenden Dächer könnten bei einem sporadischen Besuch der Königsgefolgschaft schnell abgebaut werden, so dass die Wände allein unmöglich als Wohnraum angesehen werden konnten. Die Geldeintreiber konnten dazu wenig sagen und mussten unverrichteter Dinge abziehen.

Märchenhafte Ferien in Alberobello

Heutzutage lebt Aberobello vor allem vom Tourismus, einige der Trulli sind auch zum Mieten angelegt, die dicken Wände verhindern allzu großes Schwitzen im Sommer und halten den Raum im Winter lange warm, außerdem haben sie einen märchenhaften Charme, dem man sich schwer verwehren kann. Durch den Fremdenverkehr werden auch die Handarbeiten in der Stadt weitergeführt, Stickerein und Holzarbeiten finden sich überall, so dass man nicht aus Ermangelung an Souvenirs nach Hause reisen muss.

Als obligatorisch zu besuchendes Gebäude gilt das „casa d“amore“, also das „Haus der Liebe“, das mit aufwendigen Bemalungen an der Außenwand an die cleveren Einwohner von Alberobello erinnert und somit das Wahrzeichen ihres Triumphs ist.

In Alberobello wird auch als großes Spektakel der jährliche „Carnevale di Putignano“ gefeiert, wer denkt, dass der Fasching in Deutschland beeindruckend ist, hat die Farbenpracht und Kreativität der Italiener noch nicht kennen gelernt.

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